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Heimatverein baut neue Schutzhütte als Schmuckstück auf dem Thüster Berg

Sponsoren verwirklichen ehrgeiziges Projekt

Salzhemmendorf (gök). Die Schutzhütte „Am Kohlfleck“ – auf halbem Weg zum Lönsturm – war nach 30 Jahren marode geworden. Der Heimat- und Verkehrsverein Salzhemmendorf kam daher zu dem Entschluss, eine neue Hütte für Wanderer zu errichten. Die Abrissarbeiten waren schnell erledigt. Für die neue Hütte fanden sich schnell Befürworter und Sponsoren. So war die Forstgenossenschaft unter Führung von Volker Seegers sofort zur Hilfe bereit. In Anlehnung an den alten Wasserlauf, der vor über 30 Jahren bereits an der Stelle bestand, spendeten die Forstgenossen eine große Eiche, die nun als kleiner Brunnen und quasi zweiter „Wasserbaum“ in der Gemeinde den Fleck ziert. Die Quelle vor Ort wurde wieder erschlossen und über

veröffentlicht am 21.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 13:41 Uhr

Die neue Schützhütte lädt zum Verweilen ein. Foto: gök

Salzhemmendorf (gök). Die Schutzhütte „Am Kohlfleck“ – auf halbem Weg zum Lönsturm – war nach 30 Jahren marode geworden. Der Heimat- und Verkehrsverein Salzhemmendorf kam daher zu dem Entschluss, eine neue Hütte für Wanderer zu errichten. Die Abrissarbeiten waren schnell erledigt. Für die neue Hütte fanden sich schnell Befürworter und Sponsoren. So war die Forstgenossenschaft unter Führung von Volker Seegers sofort zur Hilfe bereit. In Anlehnung an den alten Wasserlauf, der vor über 30 Jahren bereits an der Stelle bestand, spendeten die Forstgenossen eine große Eiche, die nun als kleiner Brunnen und quasi zweiter „Wasserbaum“ in der Gemeinde den Fleck ziert. Die Quelle vor Ort wurde wieder erschlossen und über einen ausgehöhlten Ast wird Wasser zu dem Baumstamm gefördert. Das Plätschern des Wassers fügt sich nahtlos in die beruhigende Atmosphäre des Platzes ein. Die Hütte selber wurde durch ortsansässige Sponsoren gespendet und mithilfe derer und der Vereinsmitglieder aufgebaut. Um die Hütte vor etwaigen Schäden bei Holztransporten zu schützen, spendete die Firma Rheinkalk drei große Steine, die die Hütte zum befestigten Weg hin abschirmen.

Bei gutem Wetter können Wanderer sich auch auf den drei neuen Sitzgelegenheiten ausruhen. Zu einem Festakt vor Ort lud der Vorsitzende des Heimatvereins, Hans-Jürgen Krüger, Sponsoren, Helfer und Vereinsmitglieder ein. In seiner Ansprache dankte Krüger für das große Engagement aller, ohne das die knapp 10 000 Euro teure Investition nicht möglich gewesen wäre. Ganz besonders dankte er den Sponsoren Rheinkalk, der Forstgenossenschaft, Müller Baustoffe, Detlef Brandt, Manfred Steinhoff, Saaletal-Bedachungen, Gala-Bau, der Apotheke am Rathaus, der Sparkasse Weserbergland und der Volksbank am Ith.

Volker Seegers betonte in seiner Ansprache noch den hier gezeigten Zusammenhalt im Ort Salzhemmendorf und freute sich, „dass mit Rückblick auf die Geschichte des Platzes, hier wieder ein Brunnen plätschert“. Er entgegnete aufkeimender Kritik in den letzten Wochen am Verbau der teuren Eiche mit der Bedeutung des Platzes in der Vergangenheit und der Verantwortung der Forstgenossenschaft für die Gesellschaft.



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