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Spitzenreiter gastiert in Lindhorst

Basketball (rh). Großkampfstimmung in der Lindhorster Kreissporthalle am Sonntag um 15.00 Uhr. Der Oberligist TuS Lindhorst empfangt mit der SG Braunschweig den Tabellenführer und designierten Regionalliga-Aufsteiger.

veröffentlicht am 06.02.2008 um 00:00 Uhr

Noch vier Spiele Zeit bleiben dem TuS, sich von den Abstiegsplätzen zu lösen. Noch ist rein rechnerisch alles möglich, denn die Konkurrenten stehen gerade einmal zwei Punkte besser da und nach diesem Spiel gegen den Spitzenreiter hat der TuS noch gegen drei sich ebenfalls im Abstiegskampf befindende Mannschaften (Braunschweiger BG, Germania Wolfsburg und Hagener SV) zu spielen. Vor dem Spiel gegen die SG Braunschweig hat sich die Personalsituation deutlich entspannt. Die in Göttingen noch fehlenden Lars Schierhorn und Andreas Herber stehen wieder zur Verfügung. Dazu kommt, dass Spielertrainer Heinrich Gerhardt in Göttingen in der Schlussphase ein viel versprechendes Comeback geben konnte. Dazu kommt eventuell völlig überraschend wieder Victor Burhanau, der inzwischen in Weißrussland arbeitet und studiert. Er kommt noch einmal für drei Wochen nach Deutschland und könnte so seine Ex-Mannschaft entscheidend verstärken. Vor dem Einsatz von Vlad Efanov steht wegen dessen beruflicher Einspannung wie immer ein Fragezeichen. Bleibt also nur noch David Bednareck,der vor wenigen Tagen am Kreuzband operiert worden ist, und in dieser Saison nicht mehr spielen kann. Hoffnung trotz einer am Ende deutlichen Niederlage gibt dem TuS auch die Leistung im Hinspiel in Braunschweig. Da stand es zur Halbzeit nach einem tollen Offensivspiel beider Mannschaften 50:50. Anschließend kamen der Kreuzbandriss von Bednareck und ein foulbelastetes Auseinanderfallen der Mannschaft. Die Mannschaft aus Braunschweig lebt von der individuellen Klasse des Juniorenspielers Jusuf Edomiaty, der auch in der 2. Bundesliga aktiv ist. Spielt er, ist die SG nur schwer zu verteidigen, spielt er nicht, sieht das für die Lindhorster schon weitaus besser aus. Der TuS muss aber auf jeden Fall an seine sehr guten Leistungen sowohl in Abwehr wie auch Angriff aus dem Bothfeld-Spiel anknüpfen. Nur so könnte der große Coup gelingen.



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