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Im ICE-Tempo zur schnellen 3:0-Führung / In Überzahl fehlen beim 3:1 die Ideen

Spitzenreiter Eintracht Bückeberge begeistert eine halbe Stunde lang

Frauenfußball (pm). Der TSV Eintracht Bückeberge hat die Führung in der Bezirksliga 2 wieder auf fünf Punkte ausgebaut. Gegen den Verfolger SV Steinkrug gelang dem Team ein ungefährdeter 3:1-Erfolg.

veröffentlicht am 16.10.2007 um 00:00 Uhr

Ardiana Syla (l.) traf zur 1:0-Führung, verschoss in der Schluss

Wie ein ICEüberrollte die Eintracht die Gäste in der Anfangsphase mit schnellen und teilweise direktem Flügelspiel. Nach Flanke von Maxine Morast wurde Linda Syla am langen Pfosten noch abgeblockt (4. Minute). Ihre Schwester Ardiana schaltete am schnellsten und erzielte im Nachschuss die Führung. Nur eineMinute später bediente die starke Lara Hoffmann mit einem klugen Pass Inka Schütt, die allein vor dem Tor von SVS-Spielertrainerin Sandra Peppermüller keine Mühe mit dem 2:0 hatte. In der 22. Minute verließ Doreen Wilke verletzt das Spielfeld. Da die Gäste keine Wechselmöglichkeit hatten, war die Eintracht fortan mit einer Spielerin mehr auf dem Feld. Zunächst schien das auch ein Vorteil zu sein. Schütt markierte mit ihrem zweiten Treffer das 3:0 (26.). Doch im Gefühl des sicheren Sieges und der Überzahl ließen die Gastgeberinnen mehr und mehr die Zügel schleifen. Und als die gesamte Eintracht-Abwehr Franziska Kubitzka klar im Abseits sah, hatte diese sogar alle Zeit der Welt das 1:3 für Steinkrug zu erzielen (41.). Für die zweite Hälfte hatte sich die Eintracht dann viel vorgenommen, konnte dies aber spielerisch nicht mehr umsetzen. Die Gäste verlegten sich vollkommen auf Schadensbegrenzung und feierten das Ergebnis am Ende wie einen Erfolg. Für die Eintracht kam vor dem Tor jetzt auch Pech dazu. Morast (51.) und Janine Mensching per Volleyschuss (65.) scheiterten an der nun warm geschossenen Peppermüller. Die nachfolgende Ecke köpfte Meike Hunte an die Latte. Die letzte Großchance vergab Ardiana Syla, die mit einem Strafstoß nebendas Tor zielte (86.). "Zu Beginn des Spiels haben wir gezeigt, wie wir spielen können. Der Rest war nicht schön, aber souverän", urteilte TSV-Trainer Uwe Kranz. TSV: Braun, Pelzer, Dittmann, Zeckel, Lutz (67. Mathiesen), L. Syla (46. Mensching), Schütt, Morast, Hunte, A. Syla, Hoffmann (46. Stolte).

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