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Gemeinde Niedernwöhren stattet Gelände neben Edeka-Markt neu aus

Spielplatz kommt wieder

Niedernwöhren. Der Spielplatz neben dem Edeka-Markt in Niedernwöhren wird demnächst wieder hübsch gemacht. Wie Gemeindedirektor Sebastian Kühn ankündigt, könnte das bereits bis Ende Oktober der Fall sein. Das hängt allerdings davon ab, ob der Edeka-Umbau im Zeitplan bleibt.

veröffentlicht am 05.10.2015 um 17:42 Uhr
aktualisiert am 05.10.2015 um 20:39 Uhr

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Anwohner Gerhard Schönemann fragt sich seit einiger Zeit, ob der Platz in Niedernwöhren abgebaut werden soll. „Die Spielgeräte sind verschwunden“, sagt er. Dabei mochten seine Enkelkinder den Spielplatz immer gerne. Außerdem gebe es in der Siedlung viele Kinder, denen die Geräte ebenfalls fehlen.

Der Gemeindedirektor kann die Sorgen zerstreuen. „Wir mussten wegen der Edeka-Erweiterung ein Stück Land abgeben“, sagt Kühn. Dies sei alles in einem städtebaulichen Vertrag festgehalten (wir berichteten). Edeka werde, wenn der Bau so weit sei, der Gemeinde Niedernwöhren eine Ausgleichszahlung leisten. Mit dem Geld werde der Spielplatz wieder neu eingerichtet. Allerdings in etwas verkleinerter Form, wie Kühn sagt. Das liegt unter anderem an einem Wall, der zwischen dem Parkplatz des Supermarktes und dem Spielplatz entstehen soll und mit Bäumen bepflanzt wird.

Nach den Informationen Kühns will Edeka die Bauarbeiten Ende November abschließen. „Ich hoffe, dass wir den Platz Ende Oktober schön haben“, rechnet der Gemeindedirektor damit, dass Niedernwöhren bald tätig werden kann.

Schönemann ist vorerst in die Nachbarschaft ausgewichen und mit seinen Enkeln auf den Spielplatz am Eschenweg gegangen. Da gebe es zwar Spielgeräte, aber auf der maroden Bank könne er kaum sitzen. Dieser Umstand soll ebenfalls behoben werden. Meerbecks Gemeindedirektor Werner Müller kündigt an, im kommenden Frühjahr wolle die Gemeinde dort neue Sitzgelegenheiten aufstellen. „Das wollten wir eigentlich dieses Jahr schon machen, aber da fehlte das Geld“, begründet Müller. Und er hat einen Tipp: „Mann kann auf den Platz in der Straße Im Kampe ausweichen. Da gibt es Spielgeräte und Sitzgelegenheiten. „Den Platz kennen die meisten gar nicht“, sagt Müller.



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