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Arbeiten an der Stoevesandtstraße sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden / Verändertes Freizeitverhalten bei Jugendlichen

Spielplätze: Unfallgefahr reduzieren - Qualität steigern

Obernkirchen (clb). Die Spielplätze in der Bergstadt sollen nicht nur in einen Zustand versetzt werden, in dem Unfälle ausgeschlossen sind, sondern zugleich in ihrer Qualität verbessert werden. Bestes Beispiel dafür ist der Spielplatz an der Stoevesandtstraße, wo die Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten schon so weit vorangeschritten sind, dass Stadtjugendpfleger Erhard Vinke, der für die Konzeption und Beaufsichtigung zuständig ist, hofft, mit den Arbeiten noch in diesem Jahr abschließen zu können. In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Sport stellte er den Anwesenden seinen Jahresbericht vor und ging dabei näher auf die Maßnahmen an den Spiel- und Sportstätten ein.

veröffentlicht am 09.02.2008 um 00:00 Uhr

Ein riesiges Klettergerüst, eine geschotterte Boulebahn und viel

Ein großes Klettergerüst, eine neue Boulebahn und viele bunte Kleinspielgeräte zieren das Gelände an der Stoevesandtstraße bereits. Auch die riesigen Pappeln sind mittlerweile gefällt worden. Im Laufe des Jahres wolle man mit den Arbeiten abschließen und sich danach dem Vehlener Spielplatz widmen. Dazu regte Vinke eine Ortsbegehung an, um gemeinsam feststellen zu können, welche Maßnahmen vorgenommen und welche Spielgeräte ersetzt werden sollen. Auch in Zukunft soll die Sanierung der Obernkirchener Spielplätze fortgeführt werden. Zehn Plätze stehen insgesamt auf der Liste. "Eine endlose Schleife", wie Erhard Vinke hinzufügte. "Wenn wir mit dem letzten abgeschlossen haben, können wir wieder mit dem ersten beginnen." Von den städtischen Sportanlagen konnte der Stadtjugendpfleger im Wesentlichen nur positives berichten. Die Anlagen seien an sich in Ordnung, könnten also im Sommer durchweg unfallfrei benutzt werden. In den Wintermonaten gestalte sich der Außensport aufgrund der Witterung schwieriger. Deshalb wolle man sich gemeinsam mit den Schulen und den verschiedenen Vereinen, welche die Sportanlagen ebenfalls nutzen, Gedanken über einen so genannten "Hartplatz" machen. Insgesamt seien die Sportanlagen zu 85 bis 90 Prozent ausgelastet, der Bedarf habe deutlich zugenommen, fuhr Vinke fort. Gerade durch das Ganztagsangebot würden die Plätze auch bis 16 oder 17 Uhr genutzt werden. Einziges Problem seien die Hallenzeiten, da sich viele der Vereine längere Trainingszeiten für ihre Indoor-Sportarten wünschen. Gemeinsam will man jetzt nach möglichen Lösungen oder Alternativen suchen. Dennoch müsse man für den Bereich der Spiel- und Sportplätze langfristig Zukunftsperspektiven entwickeln, da sich eine "schleichende, aber deutliche Veränderung" im Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen abzeichne. Die heutige Generation sei weniger aktiv, sondern eher konsum- und technikorientiert. Gerade wenn das Ganztagsangebot in Obernkirchen erweitert werde, steige auch die Zahl der Kinder, der man sich dementsprechend anpassen müsse. Vinke appelliert deshalb auan die Vertreter aller Jugendinstitutionen, sich bereits im Vorfeld gemeinsam Gedanken darüber zu machen. "Wir sollten uns alle an einen Tisch setzen und überlegen, was auf uns zukommt", rief er auf. Auch die Stadtjugendpflege werde künftig Schwerpunkte auf Gruppen- und Projektarbeit setzen und vermehrt mit Vereinen zusammenarbeiten.



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