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Spielgeräte: Bauhof soll "aufmöbeln"

Heeßen (tw). Weil die Holz-Spielgeräte auf dem Außengelände des Kindergartens Heeßen nach zwölf Jahren morsch sind, hat der Eilser Bauausschuss dafür votiert, die durchgefaulten Teile durch neue zu ersetzen. Der Empfehlungsbeschluss fiel nach einem Ortstermin in der Einrichtung einstimmig. Auf Bitte von Pastor Lutz Gräber sollen die Arbeiten noch im Herbst erledigt werden.

veröffentlicht am 15.09.2006 um 00:00 Uhr

Erstellt hatte die Anlage 1994 die Firma "Bernd Merten" mit Sitz in Hude-Hemmelsberg. Merten hatte einen Kostenvoranschlag vorgelegt, nach dem das Instandsetzen der Spielgeräte die Samtgemeinde rund 5500 Euro kosten soll. Angesichts des geplanten Kindergartenneubaus ein Batzen Geld, so die Politiker. Lösung des Problems: Die Arbeiten sollen - so weit möglich - von Mitarbeitern der Samtgemeinde ausgeführt werden. Bei tragenden Teilen solle Bongossiholz verwendet werden. Es hat eine "Lebenserwartung" von 50 Jahren. Der erste Teil der Lösung stellt Christel Feindt, Leiterin des Kindergartens, indes nicht völlig zufrieden: "Können die Mitarbeiter der Samtgemeinde solche Arbeiten tatsächlich übernehmen?", so Feindt. Immerhin gehe es um die Sicherheit der Kinder. Beschäftigte des Bauhofs hätten ihr versichert, sie könnten das nicht leisten - und sei es aus Zeitmangel. Für Samtgemeindebürgermeister Heinz Wischnat indes sind die besagten Aussagen der Bediensteten bloße "Schutzbehauptungen". Derartige Arbeiten könnten - und würden - "angewiesen" werden.

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