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Natürlichkeit liegt im Trend

Spezialistin für Festfrisuren: Anja Winter von „Das Haar – Dein Salon“

Erfahrene Friseurinnen wie Anja Winter von „Das Haar – Dein Salon“ wissen, bei der Wahl der Frisur für einen festlichen Anlass geht man am besten Schritt für Schritt vor.

veröffentlicht am 21.04.2017 um 13:32 Uhr

So schön kann eine Braut mit einem Kranz aus echten Blumen und einer locker geflochtenen Hochsteckfrisur aussehen. Foto: Privat

„Als Erstes kommt das Kleid“, erklärt die Fachfrau. „Auf dessen Besonderheiten wird die Festfrisur abgestimmt.“

Gerade bei der Frisur für die wichtigsten Ereignisse im Leben braucht es seitens der Haarkünstler auch psychologisches Geschick. „Natürlich muss die Frisur nicht nur zum Kleid, sondern eben vor allem zum Menschen selbst passen“, so die Friseurmeisterin. Und damit so ein aufregender Tag wie die eigene Hochzeit oder der Abiball zum Genuss wird, käme das festliche Zurechtmachen einer kleinen Gratwanderung gleich. „Die Braut muss sich in ihrer Haut wohlfühlen und trotzdem das Gefühl bekommen, an diesem Tag besonders schön zu sein. Das ist das A und O“, meint Anja Winter. Da braucht es Fingerspitzengefühl. Manche müsse noch ein wenig ermutigt werden, um sich an mehr schmückende Elemente und dekoratives Make-Up heranzuwagen, und andere müsse man bremsen, damit sie sich am großen Tag nicht „verkleidet“ fühlen.

Neben all diesen individuellen Unterschieden gibt es jedoch immer auch allgemeingültige Trends. „Beim Look der Steckfrisuren ist derzeit Natürlichkeit angesagt“, bringt es die Fachfrau auf den Punkt. Lockerheit, verspielte Flechten, florale Schmuckelemente aus echten Blumen stünden hoch im Kurs. „Die Kunst bei diesem ‚Undone-Trend‘ liegt darin, dass die Frisuren gar nicht so friseurmäßig durchgestylt aussehen, sondern eher so, als hätte sich die Braut selbst mit ganz viel Mühe schön gemacht. Aber glauben Sie nicht, dass das die Sache für uns vereinfacht“, lacht die Friseurmeisterin. cm

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