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Sperrmüll: Wer muss zahlen?

Landkreis (crs). Dieüberwiegend redaktionelle Änderung von Abfallentsorgungssatzung und Abfallgebührensatzung hat der Kreisumweltausschuss am Donnerstag einstimmig abgesegnet. Die Novellierung war durch eine vom Land geforderte Anpassung an neue Vorschriften nötig geworden, hatte Dezernent Karl-Erich Smalian zuvorerläutert: "Der Bürger wird davon nichts merken."

veröffentlicht am 19.04.2008 um 00:00 Uhr

EineÄnderung allerdings dürfte auch in der Praxis relevant werden: Der Landkreis hat diese Anpassung laut Smalian zum Anlass genommen, "ein kleines Ärgernis beim Thema Sperrmüll zu mildern". Denn der werde häufig nicht - wie in der Satzung vorgesehen - erst am Tag der Abfuhr an die Straße gestellt, sondern bereits früher. "Da ist die Versuchung für andere groß, ihren eigenen Sperrmüll dazuzustellen", schilderte Smalian vergangene Auseinandersetzungen wegen der Nachzahlung für fremde Sofas oder Küchenschränke. Die Satzung stellt jetzt klar: Wer seinen Sperrmüll zu früh an die Straße stellt und dadurch das Hinzustellen weiterer Gegenstände provoziert, muss auch die Kosten dieser Entsorgung tragen. Wer den Müll satzungsgemäß rausstellt, hat keine Nachzahlung zu befürchten. Eine weitere redaktionelleÄnderung hatte Herwig Henke (SPD) erbeten, der ein Wortungetüm mit sage und schreibe 34 Buchstaben entdeckt hatte: Einstimmig schloss sich der Ausschuss Henkes Anregung an, das Wort "restabfallbehälter- volumenabhängig" durch die Wendung "vom Volumen des Restabfallbehälters abhängig" zu ersetzen.



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