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ver.di-Senioren reisten in das geheimnisvolle Siebenbürgen

Spenden für Patengemeinde im Gepäck

Hameln-Pyrmont. Das geheimnisvolle Land „hinter den Wäldern“ ist noch ein Geheimtipp für Westeuropäer, die auf der Suche nach ursprünglichen Natur- und Kulturlandschaften sind.

veröffentlicht am 11.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 12:41 Uhr

Einige der Teilnehmer der Reisegruppe vor der Kirchenburg in Fra

In den Großstädten von Siebenbürgen hat selbstverständlich das 21. Jahrhundert

schon begonnen, aber in den ländlichen Räumen scheint vielerorts noch die Zeit von Anfang des 20. Jahrhunderts stehen geblieben zu sein. Seit dem Beitritt zur EU ist jedoch eine Reise nach Rumänien ohne Schwierigkeiten möglich. Die Grenze ist offen, und häufig wird noch nicht einmal nach dem Personalausweis gefragt.

So planten auch die ver.di Senioren in Verbindung mit Held-Reisen eine Reise nach Siebenbürgen. Im September machte sich eine Gruppe interessierter Mitglieder mit Angehörigen und weiteren Teilnehmern auf den Weg einer 9-tägigen Reise mit Zwischenübernachtung in der Nähe von Budapest. Im Gepäck waren auch gesammelte Spenden für die evangelische Patengemeinde in Mediasch.

Die Reise führte zu einigen Kirchenburgen und zu den Städten Karlsburg (Alba Julia),

Schäßburg (Sighisoara), Klausenburg (Cluj Napoca) und selbstverständlich auch nach

Hermannstadt (Sibiu), die Stadt des Weltkulturerbes 2007.

In Mediasch wurde die Gruppe durch Kirchenvorsteher Hugo Schneider begrüßt, der den guten Kontakt mit den evangelischen Kirchengemeinden in Hameln

hervorhob und sich gern an die gemeinsame Zusammenarbeit mit Charlotte Schmidt erinnerte.

Dem Evangelischen Diakonieverein Mediasch konnten neben Kleiderspenden auch zwei Rollatoren für das Altenheim in Hetzeldorf und fünf elektrische Nähmaschinen für die Schneiderei der Jugendwerkstatt übergeben werden.

Es war eine erlebnis- und informationsreiche Auslandsreise, die den Teilnehmern viele Eindrücke über Land und Leute vermittelt hat und zu der Anregung führte, im kommenden Jahr eine weitere Rumänienreise zu den Moldau-Klöstern zu planen.

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