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Bürgermeister Bernd Hellmann besucht Betrieb / Vorsicht vor der "Mausefalle" / Wesergold und Aldi als Großkunden

Spedition Bruns sieht Zukunft optimistisch entgegen

Stadthagen (gus). Anna Bruns, Inhaberin der Stadthäger Spedition Bruns, hat beim Gespräch mit Bürgermeister Bernd Hellmann eine optimistische Zukunftsprognose gewagt. Der Unternehmerin schmeckt jedoch die Verkehrssituation rund um das Industriegebiet West gar nicht.

veröffentlicht am 20.04.2007 um 00:00 Uhr

Gutes Lager, gute Lage: Anna Bruns zeigt Bürgermeister Bernd Hel

Die Baustelle an der Vornhäger Straße und die damit verbundene Umleitung ist für den Logistikbetrieb problematisch, weil nach Angaben von Prokurist Michael Ketz zunehmend ausländische Lastwagenfahrer zu Bruns wollen. Für diese sei die korrekte Deutung der Ausschilderung umso schwieriger. Bruns nennt die Sperrung im Zuge der Vornhäger Straße eine "Mausefalle". Wer erstmal mit dem Lastwagen an der Baustelle stehe, könne nicht nach rechts ausweichen, weil dort eine Sackgasse abzweige. In der entgegengesetzten Richtung gelangt der Fahrer zum Krankenhaus - denkbar weitab vom Ziel. Zwei für Lastwagen nicht durchfahrbare Brücken (an der Lauenhäger Straße und an der Bahnhofstraße) machten die Sache zusätzlich kompliziert. Bruns' Wunsch an Hellmann ist eine eindeutigere Ausschilderung nicht nur der aktuellen Baustellensituation, sondern generell des Industriegebiets West. Hellmann signalisierte, dass es ohnedies das Vorhaben der Stadt sei, den Schwerlastverkehr von der B 65über die Dülwaldstraße auf die Osttangente zu leiten - jedoch erst, wenn die jetzige Lücke geschlossen sei. Ansonsten zeigte sich Bruns zufrieden ob der Wirtschaftslage ihres Unternehmens. Zu den Großkunden gehörten Aldi und Wesergold. Auch mit dem Nachbarn Faurecia bestünden Geschäftsbeziehungen. Allerdings nicht allein in Form von Lieferdiensten. Bruns erledige Aufträge für Faurecia, die Verpackung miteinbeziehen. Dafür sind laut Bruns sogar zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt worden. Die Ansiedlung von Gefco an der A 2 bei Lauenau hat laut Bruns keine Auswirkungen auf den eigenen Betrieb gehabt, weil das französische Unternehmen ein anderes Marktsegment bedient. Auch dass ein weiterer Logistiker an der A 2 baut, sieht die Bruns-Chefetage gelassen. "Unsere Mitbewerber sitzen eher in Holland und Polen", meinte Ketz. Von der Mitgliedschaft im Europäischen Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) erhofft sich Bruns Zukunftssicherheit. Das Unternehmen beschäftigt momentan 60 Mitarbeiter und besitzt 40 Lastwagen.



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