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Keller: Richtige Größe für Eilsen / Edeka an Bahnhofstraße nicht mehr zeitgemäß

SPD-Visite in Preußisch Oldendorf: Beispiel-Marktüberzeugt Politiker

Bad Eilsen/Preußisch Oldendorf (tw). Oliver Keller, SPD-Kandidat für die Wischnat-Nachfolge, ist jetzt restlos überzeugt: "Für mich gibt es keinen vernünftigen Grund, der gegen den neuen Edeka Markt sprechen würde. Es wäre vielmehr für Bad Eilsen als Wirtschaftsstandort und für die Menschen, insbesondere für Senioren, die auf eine solche Nahversorgung angewiesen sind, ein erheblicher Nachteil wenn dieser Markt verhindert würde".

veröffentlicht am 26.04.2006 um 00:00 Uhr

Gemeinsam mit den SPD-Fraktionsmitgliedern im Rat Bad Eilsen - Christel Bergmann, Hans-Jürgen-Winkelhake, Rainer Hanke sowie Hannelore Stühm (Samtgemeinde) - hatte Keller auf Einladung von Andreas Stegemann, Geschäftsführer Edeka-Miha Immobilien-Service, den Edeka-Neukauf in Preußisch Oldendorf/Holzhausen besichtigt; die CDU war wegen einer Sitzung verhindert. Der Markt mit 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche und 23 Mitarbeitern wurde 2002 - dem Ortsbild angepasst - in Fachwerkarchitektur in einer früheren Scheine errichtet. Betreiber ist seit September 2005 der selbstständige Kaufmann Sven Ehlers. "Die Aufteilung des Marktes mit seinen breiten Gängen und den großen, gut lesbaren Preisdisplays hat uns überzeugt", sagt Winkelhake. Auch das Gespräch mit Ehlers, der aus dem Edeka-"Nachwuchs" stamme, sei überaus interessant gewesen. Keller sieht's ebenso: "Die Führung hat bei allen einen positiven Eindruck hinterlassen. Käme ein solcher Edeka Markt nach Bad Eilsen, wäre dies eine Bereicherung für die Gemeinde." Der Markt führe als Vollversorger alles, was man für den täglichen Bedarf benötigt und sei großzügig und übersichtlich angelegt, so dass insbesondere Senioren, sowie Eltern mit Kinderwagen keine Probleme beim Einkaufen hätten. "Zugleich", betont Keller, "ist der Markt aber auch nicht zu groß. Er ist nicht mit einer Einkaufslandschaft a la Kaufland in Bückeburg vergleichbar, sondern hätte genau die richtige Größe für BadEilsen". Der SPD-Kandidat hatte ursprünglich angemerkt, dass er zwar grundsätzlich für den Markt ist, aber noch einige Dinge im Vorfeld klären wolle. "Diese Dinge", so Keller, "hat Edeka aufgegriffen und Lösungen angeboten". So habe der Konzern die Architektur den Bad Eilsener Wünschen angepasst, das Investitionsvolumen um 200 000 Euro erhöht. Weiter biete Edeka sogar an, die Kosten für die Änderung des B-Plans und des F-Plans zu übernehmen, welche ansonsten die Gemeinde bezahlen müsse. Last, but not least wolle sich Edeka bei der Frage einer Nachnutzung des Edeka Aktiv-Marktes an der Bahnhofstraße einbringen. Von den Kritikern des neuen Edeka Marktes werde immer angeführt, er würde den Markant Markt verdrängen. "Das sehe ich nicht so", sagt Keller. Vielmehr sei davon auszugehen, dass, egal ob der neue Markt kommt oder nicht, der bisherige Edeka Markt (Bahnhofstraße) mittel- bis langfristig aufgegeben wird, da er, nach Aussage von Edeka, aufgrund seiner Größe und der schlechten Parksituation nicht mehr zeitgemäß sei. Keller: "Das heißt aber, die Versorgung würde sich für die Bürger ohne den neuen Edeka-Markt in jedem Fall drastisch verschlechtern."

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