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Genossen fordern Sanierung der Hauptstraße und Fußgängerüberweg bei Droste zur Schulwegsicherung

SPDüberreicht Buchholz eine "Hoffnungskarte"

Todenmann (la). Im Kirschendorf gibt es seit langem zahlreiche Probleme, die eigentlich schon längst behoben werden sollten. Mitglieder des SPD-Ortsvereins haben Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz jetzt bei einem Ortstermin nochmals darauf hingewiesen. Sie überreichten ihm eine grüne Karte, auf der alle Punkte aufgeschrieben sind. "Diese Karte ist eine ,Hoffnungskarte'. Wir hoffen, dass die Probleme jetzt möglichst schnell behoben werden", sagte Klaus Helmentag.

veröffentlicht am 11.04.2006 um 00:00 Uhr

Zum Beispiel der Gehweg entlang der Hauptstraße sei in einem unerträglichen Zustand und stelle für ältere oder gehbehinderte Bürger eine Unfallgefahr dar. Insbesondere im letzten Abschnitt von der Alten Poststraße bis zum Friedhof komme es im wörtlichen Sinne "knüppeldick". "Die Asphaltdecke ist von herauswachsenden Baumwurzeln derartdeformiert, dass man froh sein kann, wenn man heil darüber gelangt", so Helmentag. Abhilfe sollte hier schon längst erfolgt sein. "Das Problem ist uns bewusst und bis zum Sommer wird es behoben sein", versprach Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. "Die gesamte Hauptstraße muss saniert werden", forderte Helmentag. Die Seitenbankette seien teilweise nicht befahrbar, Fahrrad- und Autofahrer müssten auf die Straßenmitte ausweichen. Die schon jahrelang durchgeführte Aufsplittung sei dort sinnlos. "Die Straße wird in 24 Stunden von rund 7500 Fahrzeugen frequentiert, inklusive einer Unzahl vonSchwerlasttransporten", so Helmentag. Zur Schulwegsicherung fordert die SPD Todenmann außerdem einen Fußgängerübergang in Höhe der Gaststätte Droste zur gegenüberliegenden Bushaltestelle. Eine Gefahrenquelle stelle auch der untere Bleekebrink dar, durch parkende Autos zu Anfang und Ende des Schulunterrichts. "Hier sollte zumindest über ein einseitiges Halteverbot nachgedacht werden", meint Helmentag. Für den Spielplatz an der Schule wünscht sich die SPD Todenmann einen Ballfangzaun. "Über einen niedrigen Zaun fliegen die Bälle rüber und dann direkt auf die Hauptstraße. Das ist für die Kinder und Autofahrer gefährlich", berichtete Iris van Houten-Eichler. Aber auch Erfreuliches gab es zu berichten. "Dank der Zusage des Bürgermeisters ist das Betonwartehäuschen in der Ortsmitte gegen ein schönes Glashäuschen ausgetauscht worden", stellte Helmentag fest. Auf das vom Bürgermeister in Aussicht gestellte zweite Glashäuschen in Höhe der Sparkasse würde man allerdings noch immer warten. "Damit diesmal nicht wieder alles auf die lange Bank geschoben wird, haben wir dem Bürgermeister die grüne Erinnerungskarte mit auf den Weg ins Rathaus gegeben", schloss Helmentag.

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