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Zu: „Schlussstrich unter Bartels’ Dienstunfall“, vom 1. Oktober

SPD-Problem

Ich bin entsetzt. Wenn für die Arbeit des Hameln-Pyrmonter Jugendamtes Herr Bartels sofort Verantwortung übernommen hätte und gleich zurückgetreten wäre, wäre es bestimmt nicht zu einem Burnout gekommen.

veröffentlicht am 16.10.2020 um 23:14 Uhr

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Jetzt wird sich Herr Bartels vermutlich durch die Unterstützung der Mehrheitsgruppe im Kreistag (SPD, Grüne und Linke) über ein ordentlich durch Steuergelder gefülltes Bankkonto freuen. Viele SPD-Wähler und -Wählerinnen sind sicherlich über die sehr hohe Pension für Herrn Bartels verwundert. Denn durch den Dienstunfall könnte sie eventuell noch um 20 Prozent höher ausfallen. Nicht zu vergessen, dass hier möglicherweise auch noch eine einmalige Entschädigung von 150 000 Euro hinzukommen könnte. Dafür muss auch ein Wähler, der die SPD bisher mit seinem Kreuz unterstützt hat, lange arbeiten.

Aber ist es nicht so, dass – wenn es mal gilt, Probleme für einen Parteikollegen zu lösen – die Sozialdemokraten immer zusammenhalten? Selbst Funktionäre aus Kreisen der SPD im Landkreis haben darum gebeten, den Burnout nicht als Dienstunfall anzuerkennen und somit abzulehnen. Aber selbst diese Bitte wurde bei der Abstimmung überhört. Es wäre jetzt an der Zeit, dass die Wähler und Wählerinnen der SPD im Landkreis mal überlegen, wo sie bei den nächsten Wahlen ihr Kreuz machen.



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