weather-image
Trasse zwischen Saarbecker Straße und Bundesstraße 238 vorgeschlagen / Steigende Belastung

SPD-Ortsverein Exten fordert Umgehung

Exten (wm). Der SPD-Ortsverein Exten hat Visionen: Nämlich den Bau einer Ortsumgehung zwischen der Saarbecker Straße kurz vor Strücken und der Rintelner Ostumgehung, der Bundesstraße 238. Damit könnte, so Manfred Werner, nicht nur das Extener Verkehrsproblem - nämlich die steigende Belastung der Behrenstraße - gelöst werden, sondern das brächte auch eine Entlastung für die Rintelner Altstadt. Denn der Verkehr in Richtung Strücken und Hohenrode würde dann nicht mehr durch das Ostertor und den Exter Weg, sondern über die neue Umgehung rollen.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:21 Uhr

Wobei eine Sperrung des Exter Weges für die Exter Genossen nicht in Frage kommt. Stattdessen empfehlen sie den Ratskollegen in Rinteln Flüsterasphalt in der Brenner- und der Mühlenstraße. Werner: "Nicht nur der Verkehr, sondern vor allem der Lärm belastet die Anwohner. Das historische Pflaster in diesem Stadtbereich stammt noch aus der Zeit, als man die Weserstraße für den Durchgangsverkehr offen halten und in der Brenner- und Engen Straße einen beruhigten Bereich schaffen wollte. Konsens mit der Verwaltung besteht in dem Vorschlag, einen Kreisverkehr zwischen der Extertalstraße (L 435) und der Behrenstraße (L 433) einzurichten. Der vom Ortsverein vorgeschlagenen Umgehung gibt dagegen Bauamtschef Reinhold Koch wenig Chancen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Die Straße müsste als Landesstraße gebaut werden, die Straßenbaukasse des Landes ist wiederum nicht gerade üppig gefüllt. Eine Trasse durch die Weserniederung auszuweisen, sei planungsrechtlich mit hohen Hürden versehen. Koch erinnerte daran, dass erst bei der Fortschreibung der Flächennutzungspläne für die Stadt Rinteln gerade die Umgehungstrassen für Möllenbeck wie Exten mit einem einstimmigen Ratsbeschluss gestrichen worden sind. Diese Trasse hatte allerdings einen anderen Verlauf, als die jetzt vom SPD-Ortsverein vorgeschlagene.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt