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Kreistagsmitglied Marina Brand setzt auf Standortvorteile in Rodenberg

SPD zweifelt an Chancen auf Gesamtschule

Rodenberg (bab). Ohne Regularien wie Wahlen oder Ehrungen fanden die Sozialdemokraten bei ihrer Jahresversammlung Zeit, umüber lokale Belange und Bundespolitik zu sprechen. "Fernab des Wahlkampfs", wie Ortsvereinsvorsitzender Hans-Dieter Brand die Versammlung verstanden wissen wollte, kam beim Thema Gesamtschulen dann doch die CDU/FDP-Landesregierung und deren Haltung zur Bildungspolitik auf den Tisch.

veröffentlicht am 22.11.2007 um 00:00 Uhr

Kreistagsmitglied Marina Brand, auch Vorsitzende des Samtgemeindeverbandes der SPD, begrüßte es, dass die Stadtschule inklusive der Elternschaft sich bereits für die Integrierte Gesamtschule ausgesprochen hat. Sie versteht das Angebot von Ministerpräsident Wulff zur Lockerung des Gesamtschul-Errichtungsverbots aber nicht als Billigung einer weiteren Schule in Schaumburg. "Nach denAussagen Wulffs hätten wir keine Chance auf eine Gesamtschule in Schaumburg", fasste Brand ihre Eindrücke zusammen. Nach Aussagen des CDU-Ministerpräsidenten solle nur in Einzelfällen errichtet werden und vorwiegend in Landkreisen, in der diese Schulform bisher fehlt. Sollte Schaumburg sich dennoch durchsetzen, so ist nach Brands Einschätzung nur an einem Standort eine Gesamtschule wahrscheinlich umsetzbar. Mit der Standortfrage tue sich der Landkreis schwer, so Brand, da es vier Schulen gibt, die sich umwandeln möchten. Sie versicherte, dass die SPD der Samtgemeinde Nenndorf den Weg der Rodenberger mitgeht und den Standort Rodenberg unterstützt. "Wir arbeiten als SPD immer mit der SPD Bad Nenndorf zusammen", sagte Brand, "Es ist ganz klar, dass Nenndorf diesen Weg mitgeht." Nach Brands Meinung wäre Rodenberg nicht nur der richtige Standort, weil 200 Bewerbungen bei der IGS Stadthagen aus diesem Raum eingingen. "Der Schwerpunkt bei uns liegt auf Integration", sagte Brand, die damit den integrativen Unterricht in der Grundschule ansprach.



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