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Wahlprogramm vorgestellt / Priorität für sachliche Gemeindearbeit / Zwölf Zielsetzungen

SPD: Wir wollen, dass Evesen tiefrot bleibt

Evesen (bus). Die SPD Evesen steuert mit einer klaren Aussage auf die am 10. September anstehenden Kommunalwahlen zu. "Wir wollen, dass Evesen eine tiefrote Ortschaft bleibt", sagte Ortsbürgermeister Horst Schwarze während der Vorstellung des Wahlprogramms. Um das zu bewerkstelligen, streben die Eveser Sozialdemokraten erneut eine eindeutige Mehrheit im Ortsrat an. Vor fünf Jahren hatten die Genossen knapp 60 Prozent der Stimmen und sechs von neun möglichen Sitzen gewonnen.

veröffentlicht am 30.08.2006 um 00:00 Uhr

Dieter Everding (v.l.), Jörn Malsch, Thomas Wagner, Wilfried Wil

In seiner Bilanz der zurückliegenden Legislaturperiode erwähnte Schwarze zwölf unterschiedliche Stichworte. Ganz oben auf der Liste rangierten die Abwendung des trassenfernen Ausbaus der Bundesbahn, der Neubau der Straßen "Auf dem Felde" und "Finkenweg" sowie die Sanierung der Fahrbahndecke der "Berenbuscher Straße"."Die SPD hat mit ihrer Mehrheit im Ortsrat die Weiterentwicklung unserer Ortsteile weitgehend gestaltet und bestimmt", unterstrich der Ortsbürgermeister und Spitzenkandidat seiner Partei. Wobei sachliche Gemeindearbeit stets Vorrang vor parteipolitischen Entscheidungen gehabt habe. Was auch weiterhin Bestand haben solle. "Trotz der knapper werdenden Finanzen", leitete Schwarze zu den Aufgabenschwerpunkten der nächsten Jahre über, werde die SPD "mit unseren Bürgern durch Einfühlungsvermögen und Sachverstand zum Wohle unserer Ortschaften weiterarbeiten". Die ebenfalls zwölf Punkte umfassende Zusammenstellung wird von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Schulwegsicherheit, dem Erneuern der Kinderspielplätze in Evesen und Röcke sowie dem Einstieg in die Ganztagsschule für die Grundschule Evesen und dem Angebot zur Ganztagsbettreuung in den Kindergärten Röcke und Petzen angeführt. Weitere Vorhaben: Sanierung der Sporthalle in Evesen, Erstellen einer Prioritätenliste zur Sanierung der Gemeindestraßen, Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes sowie das Weiterentwickeln des Hafens Berenbusch. Darüber hinaus sollen die Feuerwehrtürme in Röcke und Evesen hergerichtet sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen werden. "Und selbstverständlich", betonteSchwarze, werde die Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeiten in den örtlichen Vereinen und Feuerwehren eine Fortsetzung finden. Schwarze und seine Mitstreiter (in der Reihenfolge der Listenplätze) Reinhard Luhmann, Wilfried Wilharm, Jörn Malsch, Thomas Wagner, Thomas Rippke, Wolfgang Voigt und Dieter Everding äußerten sich zuversichtlich über die Realisierung der gesteckten Ziele: "Wir haben ein gutes Gefühl, dass wir das hinkriegen."

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