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Listen für Stadtratswahl: Beck und Koller jeweils auf Platz eins

SPD will wieder stärkste Fraktion werden

Stadthagen. Jan-Philipp Beck und Ulrike Koller führen die beiden Listen der SPD für die Wahl zum Stadtrat im September an. Das hat die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins einmütig beschlossen. Insgesamt präsentieren die Sozialdemokraten 31 Kandidaten. Darunter befinden sich 13 Frauen und vier Personen mit Migrationshintergrund. Auf den beiden zweiten Plätzen stehen Kerstin Blome-Soontiens und Thomas Pawlik, auf den dritten Plätzen Klaus Geweke und Ute Hartmann-Höhnke.

veröffentlicht am 07.04.2016 um 16:31 Uhr
aktualisiert am 15.08.2016 um 15:24 Uhr

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Autor:

Stefan Rothe

Die Listen „bedeuten eine gewisse Zäsur“, betonte der Vorsitzende Beck. Von den 15 derzeit im Rat sitzenden Sozialdemokraten kandidieren sechs „aus den unterschiedlichsten Gründen“ nicht erneut, so Beck: Karsten Becker, Martin Heil, Manfred Kreusel, Merve Neumann-Tietzer und Hülya Yavuz.

Nach den Worten Becks „bilden die SPD-Wahllisten den Querschnitt der Stadthäger Bevölkerung ab“. So seien viele verschiedene Berufsgruppen vertreten. Zudem handele es sich „um eine gute Mischung aus Jungen und Erfahrenen, Männern und Frauen sowie Ur-Stadthägern und Zugezogenen“.

Die SPD könne optimistisch in den Wahlkampf ziehen, Beck verbreitete Zuversicht: „Wir freuen uns auf den sachlichen Austausch von Argumenten.“ Als Wahlziel gab er aus: „Wir wollen wieder die stärkste Fraktion werden.“ Derzeit bildet die SPD zusammen mit den Grünen im Rat die Mehrheitsgruppe.

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  • Jan-Philipp Beck

Mit seinen Ausführungen vor den gut 40 Genossen stieg Beck erkennbar in den Wahlkampf ein. So hob er hervor, die SPD sei die prägende politische Kraft in der Kreisstadt. Ihr Politikstil sei von einem „sozialen Kompass“ geleitet und von Solidarität gekennzeichnet. Man pflege einen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. „Wir halten die Stadtgesellschaft zusammen“, rief Beck aus. Darin unterscheide sich die SPD von anderen politischen Gruppen: „Wir spielen nicht Teile der Gesellschaft gegeneinander aus.“

In der kommenden Wahlperiode wolle die SPD unter anderem den Bau eines Außenschwimmbeckens am Tropicana in den Blick nehmen, führte Beck weiter aus. Außerdem solle eine den heutigen Bedürfnissen angepasste Infrastruktur von Sportstätten geplant werden.

Auch die Förderung des innenstadtnahen Wohnens stelle einen wichtigen Punkt dar. Unmissverständlich machte Beck klar, dass sich die SPD vehement gegen die Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung wehren werde: „Darauf können sich die Bürger verlassen.“



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