weather-image
24°
Barbara GmbH: Todenmann nimmt Kontakt zu Kleinenbremen auf / Eventuell Bürgerinitiative

SPD: "Weitere Sprengungen werden abgelehnt"

Todenmann/Kleinenbremen (clb). Weiterhin besorgt sind auch die Todenmanner Bürger wegen der Probesprengungen der Firma "Dyna Energetics" in der Barbara Erzbergbau GmbH in Kleinenbremen. Im November ist bereits eine erste Sprengung vorgenommen worden, jedoch mit einer Zündung von 50 Kilo Sprengstoff. Für Mitte Januar plant der im Siegerland aktive Betrieb weitere Probesprengungen - diesmal mit bis zu 500 Kilo (wir berichteten).

veröffentlicht am 15.01.2008 um 00:00 Uhr

Inzwischen hat die SPD-Fraktion mit den Kleinenbremer Genossen Kontakt aufgenommen - und ist dementsprechend schockiertüber die Auswirkungen der regelmäßigen Sprengarbeit im Siegerland, von denen sich die Portaner bei einem Ortstermin selbst überzeugt hatten. Staubfontainen, zerstörte Waldbestände sowie ein zersprengtes Bergmassiv sind nur einige davon. Es ist daher zu fordern, so SPD-Fraktionssprecher Klaus Helmentag in einem Schreiben, dass die sogenannten Probesprengungen nicht in Mogelpackungen präsentiert werden. Weitere Sprengungen werden vonseiten der Todenmanner ohnehin abgelehnt, um Umwelt und Bürgern nicht zu schaden. Wenn trotzdem das Genehmigungsverfahren zur Ansiedlung des Betriebes fortgeführt werde, wolle der SPD-Ortsverein ebenfalls eine Bürgerinitiative ins Leben rufen, so Klaus Helmentag. Für den 17. Januar, 18 Uhr, ist eine Bürgerversammlung in der "Schönen Aussicht" in Kleinenbremen geplant, an der auch der Ortsrat Todenmann teilnehmen möchte. Weitere Informationen zu diesem Thema auf Seite 20.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare