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Kein Nachfolger für Günter Knief in Sicht

SPD steht bald ohne Vorsitzenden da

Apelern. Der SPD-Ortsverein Apelern hat ein personelles Problem. Der langjährige Vorsitzende Günter Knief will aus Altersgründen vom Amt zurücktreten. Doch ein Nachfolger ist trotz intensiver Suche nicht in Sicht.

veröffentlicht am 30.03.2007 um 00:00 Uhr

Seit 40 Jahren in der SPD: Günter Wosny (l.) mit Günter Knief.

Auch in der Jahresversammlung fand sich keine Lösung. Nun haben sich die Parteifreunde drei Monate Zeit genommen, um danach erneut zu entscheiden. Bis dahin will Knief weitermachen - und die Nachfolge klären. Bei einer anderen Frage flogen einige Finger rasch hoch. Der Ortsverein hatte unter anderem im letzten Jahr einen Ausflug nach Niedernwöhren unternommen, um dort das Projekt "Anrufbus" in Augenschein zu nehmen. "Das wünschen wir uns in der Samtgemeinde Rodenberg auch", war anschließend die einhellige Meinung. An hierzu bereiten Chauffeuren soll es nicht fehlen: Allein Apelern meldeten sich bereits einige Ruheständler. "Nur derBus fehlt noch", bemerkte Knief an die anwesenden Samtgemeindepolitiker gewandt. Knief zeigte sich recht zufriedenüber das Interesse, das die Mitglieder selbst und auch die übrige Bevölkerung den Terminangeboten des Ortsvereins entgegenbringen. Besonders eine Grünkohlwanderung findet immer mehr Zuspruch. Derörtliche SPD-Chef dankte den Einwohnern außerdem für das gute Wahlergebnis seiner Partei. Trotz schlechterer Beteiligung sei fast annähernd die gleiche Stimmenzahl wie vor fünf Jahren errungen worden. Der Vorsitzende zeichnete Günter Wosny für 40-jährige und Achim Kröger für 25-jährige Zugehörigkeit aus. Den Abschluss des Abends bildeten Situationsberichte aus dem Gemeinde- und dem Samtgemeinderat. Der Ortsverein will spätestens am 1. Mai wieder in der Öffentlichkeit präsent sein: Dann soll erneut ein Info-Stand auf dem Marktplatz Ziel des Intereses sein.

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