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Niedersachsenligist VfL Bückeburg der Top-Favorit / FC Stadthagen der stärkste Konkurrent

Sparkassen-Masters 2008 in Obernkirchen

Hallenfußball (peb). Das Sparkassen-Masters, der Höhepunkt der Hallen-Turnier-Serie, findet schon traditionell am kommenden Wochenende in der Kreissporthalle in Obernkirchen statt. Nach elf Qualifikations-Turnieren haben sich die besten acht Mannschaften für die Endrunde qualifiziert, um den Hallenkönig 2008 zu ermitteln.

veröffentlicht am 25.01.2008 um 00:00 Uhr

Torben Deppe (r.) gehört zu den Leistungsträgern im Team des VfL

Der Titelverteidiger hat den Sprung in das Sparkassen-Masters verpasst. Der FC Hevesen nahm an mehreren Qualifikations-Turnieren teil, konnte sich aber nie unter den vier besten Teams platzieren, ergatterte keinen Masters-Wertungs-Punkt und fehlt am Sonnabend und Sonntag im Teilnehmerfeld. Das Sparkassen-Masters beginnt am Sonnabend um 14.00 Uhr mit der Partie zwischen dem SV Nienstädt und Union Stadthagen. Der erste Tag endet um 18.00 Uhr mit dem Spiel zwischen dem FC Stadthagen und Union Stadthagen. Den Auftakt zum zweiten Tag bildet am Sonntag um 14.00 Uhr die Begegnung zwischen dem FC Stadthagen und dem SV Nienstädt. Die Siegerehrung findet um 18.00 Uhr statt. Im Rahmen der Spiele am Sonntag kommt es zum ersten Mal zur Austragung der Endrunde des A-Junioren-Sparkassen-Masters. Dabei trifft im Halbfinale die JSG Sachsenhagen/Lüdersfeld auf die JSG Kathrinhagen/Rehren A.O. und der VfL Bückeburg auf die JSG Sülbeck/Liekwegen/Nienstädt. Die Sieger stehen im Finale, das um 17.15 Uhr angepfiffen wird. Top-Favorit auf die Hallenkrone ist der VfL Bückeburg. Der Niedersachsenligist ist nicht nur das klassenhöchste Team, sondern war auch die erfolgreichste Mannschaft in der Qualifikation. Die Elf von Trainer Timo Nottebrock nahm an vier Turnieren teil und holte sich immer den Pokal. Vier der elf Qualifikations-Turniere waren Neuner-Turniere,mindestens die Hälfte der Mannschaften spielten also auf Bezirksebene oder höher. Und jedes Mal hieß der Sieger der VfL Bückeburg. Die Residenzstädter zeichneten sich durch eine hervorragende Abwehrarbeit aus, ließen nur wenige Gegentreffer zu und spielten die Erfolge geduldig heraus. Der Wegzum Sparkassen-Masters-Sieg führt nur über den VfL Bückeburg. Der FC Stadthagen präsentierte sich in der Halle sehr stark, trat als geschlossene Einheit auf und hatte in Spielertrainer Lars Reuther den überragenden Spieler in seinen Reihen. Die Kreisstädter feierten zwei Turniersiege und wurden einmal Zweiter. Platz zwei mit 13 Punkten hinter dem VfL Bückeburg (18) in der Masters-Wertung war der verdiente Lohn. Der FC Stadthagen könnte für den VfL Bückeburg zum gefährlichsten Konkurrenten im Kampf um die Hallenkrone werden. Der VfR Evesen gehört neben dem SV Union Stadthagen und dem SV Nienstädt zu den drei Mannschaften, die den Sprung in das Sparkassen-Masters-Finale ohne einen Turniersieg schafften. Die Malisius-Truppe punktete ausschließlich bei Neuner-Turnieren, wurde einmal Zweiter und zweimal Dritter. Zwölf Masterspunkte reichten zum dritten Platz in der Masters-Wertung. Das Team von Trainer Frank Malisius kann jeden Gegner schlagen, ist aber auch immer wieder für Negativüberraschungen gut. Mit konstanten Leistungen an beiden Tagen gehört der VfR Evesen zu den Außenseiterfavoriten. Die Youngsterriege des SV Union Stadthagen gehört mit elf Masters-Punkten und Platz vier in der Masters-Wertung zu den Überraschungsteams in der Hallenrunde. Trainer Duran Gök legt großen Wert auf Disziplin. Und das haben seine Jungs verinnerlicht. Union steht in der Abwehr sehr sicher und kassiert kaum Gegentore. Das Problem ist der Angriff. Die Union-Spieler suchen zu selten den direkten Abschluss. Trotzdem ist Union Stadthagen für jede Überraschung gut. Der SC Rinteln, SV Victoria Lauenau und TSV Liekwegen holten jeweils neun Masters-Punkte. Jedes Team gewann ein Turnier und wurde einmal Dritter. Der SC Rinteln zeigte in der Halle stark schwankende Leistungen, schoss zwar immer viele Tore, doch die Achillesverse ist das Abwehrverhalten. Zu viele Gegentore warfen das Team von Trainer Ralf Fehrmann immer wieder zurück. Nur mit einer disziplinierten Abwehrleistung kann der SC Rinteln im Konzert der "Großen" mitspielen. Als einzige Kreisklassenmannschaft schaffte der SV Victoria Lauenau den Sprung zum Sparkassen-Masters-Finale. Auf dem Weg dorthin zeigten die Deister-Kicker einen engagierten Fußball auf technisch durchaus hohem Niveau. Der SV Victoria Lauenau möchte es dem FC Hevesen nachmachen und als Underdog für die Sensation sorgen. Der TSV Liekwegen geht als krasser Außenseiter in das Rennen um die Hallenkrone. Das Team hat sich unter der Regie von Trainer Frank Fuchs in Sachsen Taktik und Technik stark verbessert. Das zeigte schon die Freiluftsaison. Der TSV Liekwegen ist stark genug, den Favoriten ein Bein zu stellen, und kann bei der Vergabe des Masters-Titels das Zünglein an der Waage spielen. In letzter Minute rutschte der SV Nienstädt in das Teilnehmerfeld. Per Losentscheid warf das Team von Spielertrainer Torben Brandt den TSV Exten aus dem Rennen. Mit Brandt hat Nienstädt an Stärke gewonnen, die Mannschaft ist aber schwächer einzuschätzen als in den letzten Jahren und gehört deshalb nicht zu den engsten Favoriten aufden Masters-Sieg.

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