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Verschiedene Förderprogramme für Dachsanierung, Photovoltaikanlage und Co. / Übersicht im Web

Sparen, aber wie? Das will gut bedacht sein

Das Thema Energieeffizienz ist in aller Munde. Während Gas- und Ölpreise stetig steigen, werden die Heizkosten immer mehr zu einer Belastung des eigenen Geldbeutels. Wer neu bauen will, muss seit Januar 2009 die Bestimmungen der EnEV einhalten und kommt deshalb nicht umhin, energieeffizient zu bauen und damit seine Nebenkosten zu senken. Großes Einsparpotenzial gibt es aber auch bei Altbauten: Vor allem eine Dachsanierung hilft dabei, effektiv Heizkosten zu sparen. Die energetische Sanierung wird von Seiten des Staates, der Kommunen und der Banken durch verschiedene Programme unterstützt. Die Unterstützung reicht dabei von zinsgünstigen Krediten und Darlehen bis hin zu Zuschüssen für bestimmte Sanierungsvorhaben. Allgemein gilt: Wer eine Förderung beantragt, sollte dies vor Beginn der Bauarbeiten tun, sonst könnte diese aufgrund von Formfehlern hinfällig werden.

veröffentlicht am 04.09.2009 um 20:23 Uhr

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Maximal 50 000 gibt’s für ein saniertes Dach

Bei einer Dachsanierung werden sogenannte Einzelmaßnahmen wie beispielsweise die Wärmedämmung oder die Erneuerung der Fenster von der KfW-Bank mit maximal 50 000 Euro pro Wohneinheit unterstützt. Eine nachträgliche Wärmedämmung hat neben der Energiekostenersparnis weitere zusätzliche Vorteile. So kann im Zuge einer Sanierung das Dach schnell und einfach zu einem weiteren Wohnraum umgebaut werden und bietet beispielsweise Platz für einen Arbeits- oder Hobbyraum. Hoch entwickelte und extra schlanke Dämmstoff-Konstruktionen sorgen dafür, dass der Wohnraum dabei nicht verkleinert wird.

Eine andere Möglichkeit, Energiekosten zu sparen und dabei staatlich gefördert zu werden, bietet die Solaranlage. In den Monaten von April bis September kann mithilfe der Sonne der komplette Warmwasserverbrauch abgedeckt werden. Mit einer Photovoltaik-Anlage dagegen lässt sich nicht nur umweltfreundlich und kostenlos Strom nutzen – gleichzeitig kann man mit dieser Variante sogar noch Geld verdienen. Denn der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, wofür aktuell 43 Cent pro Kilowattstunde bezahlt werden. Ein Tipp: je größer die Kollektorfläche, desto höher der staatliche Zuschuss.

Eine Übersicht über die verschiedenen Förderungsarten liefert unter anderem die Fördermittel-Datenbank auf www.dach.de. Sie bietet nicht nur eine erste Orientierung, sondern ermittelt auch die individuellen Kostenvorteile für bereits konkrete Modernisierungsvorhaben. Weitere Informationen erteilen auch Berater vor Ort.

Gut bedacht sein will jeder: Vor allem, weil es viele Fördermöglichkeiten gibt.

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