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Heeßens Bürgermeister Wilhelm Brümmel kündigt zurückhaltende Planungen für das Jahr 2008 an

Sparbirnen sind "Glanzlichter" der Investitionen

Heeßen (tw). Angesichts stetig steigender Energiekosten sucht Heeßen nach Sparpotenzialen. Fündig geworden ist Bürgermeister Wilhelm Brümmel (CDU) bei den etwa 100 Straßenlampen im Ort. Sofern sich der Austausch der alten Leuchtmittel gegen neue Spar-"Birnen" finanziell rechnen sollte, will der Rat das Projekt in Angriff nehmen. Es wäre die größte - und einzige - Investition der Gemein de 2008.Ähnliches plant derzeit auch die Nachbargemeinde Buchholz.

veröffentlicht am 09.01.2008 um 00:00 Uhr

Ein Bild mit Symbolcharakter: "Wenn sich's rechnet", sagt Wilhel

"Wir sind zwar die ,ärmste' der Eilser Mitgliedsgemeinden", sagt Brümmel, "aber solange wir noch Rücklagen haben, können wir zumindest etwas gestalten." Besagte Rücklage liegt nach Rechnung des Bürgermeisters derzeit zwischen 75 000 und 95 000 Euro. Ein Teil dieses Geldes könne für den Austausch der Leuchtmittel, der mit einer Untersuchung der Lampen auf Standfestigkeit einhergeht, verwendet werden. Wohlgemerkt: Wenn es sich denn rechnet, was in Heeßen derzeit aber noch niemand weiß. Umfassende Informationen verspricht sich Brümmel daher von einem E.ON-Mitarbeiter, der dem Rat bei seiner Zusammenkunft am Donnerstag, 21. Februar, Rede und Antwort stehen soll. Zumindest für den Bürgermeister liegen die Vorteile eines Wechsels aber schon jetzt auf der Hand: "Das Gelblicht verbraucht nicht nur wenig Energie, es brennt gleichzeitig auch heller." Außerdem sollen die neuen Leuchtmittel eine höhere Lebenserwartung haben und nicht so schnell verschmutzen. Sollte der Rat Ja zu der E.ON-Offerte sagen, sollen die Leuchtmittel gleichwohl nicht in einem Rutsch, sondern sukzessive ausgetauscht werden. "Unser Problem ist nämlich, dass wir drei verschiedene Arten von Straßenlampen im Ort haben", erinnert Brümmel. Ihm schwebt vor, die Leuchtmittel straßenweise zu ersetzen, wobei der Anfang an der Hauptstraße gemacht werden soll. Von diesem "Glanzlicht" angesehen, hat sich die Gemeinde 2008 nur noch vorgenommen, am Ende der Boulebahnen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus einen Zaun zu ziehen. Denn: "Etliche Hundehalter", weiß Brümmel, "queren die Anlage, wenn sie mit ihren Vierbeinern auf dem Weg zur Aue sind." Da bleibe es dann nicht aus, dass sich das eine oder andere Tier vorzeitig "entleere". Rückblickend ist der Bürgermeister der Ansicht, dass 2007 für die Gemeinde ein "gutes Jahr" gewesen ist - vor allem durch die reibungslose Ansiedlung des "Netto"-Marktes, der am 13. November eröffnete; aber auch durch die Anlage der Boulebahnen, die am 5. Mai eingeweiht wurden. Bleibt nachzutragen: "Die Straßen und Gehwege des Ortes sind sauberer geworden", freut sich Brümmel. Der hatte noch vor rund einem Jahr mit dem Problem zu kämpfen gehabt, dass vor Grundstücken im Bereich von Schul- und Hauptstraße Anwohner die Gossen nicht reinigten. Als Konsequenz hatte der Bürgermeister damals "laut" darüber nachgedacht, im neuen Jahr eine Straßenreinigungsgebühr für Heeßen einzuführen. Das sei nun nicht mehr nötig. Übrigens: In Heeßen soll es auch 2008 wieder einen Schnatgang mit dem Heimatforscher und Ortschronisten Günter Döring geben. Der konkrete Termin steht zwar derzeit noch nicht fest. Er soll Brümmel zufolge aber im Mai liegen.



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