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Ziel: Energiekonzept für die Samtgemeinde

Sparansätze bündeln

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Auf offene Ohren sind die Grünen im Samtgemeinderat Nienstädt mit einem Antrag gestoßen, die diversen Ansätze zum Energiesparen in der Samtgemeinde zu bündeln. Die Antragsteller möchten damit einen großen Dialog über Energieversorgung im öffentlichen und privaten Raum eröffnen.

veröffentlicht am 07.03.2007 um 00:00 Uhr

Einer der vielen Anknüpfungspunkte für den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Friedrich Deventer, war ein Vorschlag des Ratsherrn Herbert Stahlhut (SPD), auf dem Dach der Turnhalle des Helpser Schulzentrums eine Fotovoltaik-Anlage zu installieren. Die Angelegenheit lag dem Werksausschuss des Samtgemeinderates zur Beratung vor. So eine Anlage sei nur sinnvoll, wenn es in der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden eine Zielsetzung in Sachen Energieversorgung gebe, verwies Deventer auf den ebenfalls vorliegenden Antrag seiner Fraktion. Darin wird ein Konzept vorgeschlagen, dass den Verbrauch von Primärenergie reduzieren , die Förderung und Nutzung regenerativer Energien, die Entwicklung von eigenen Versorgungsstrukturen sowie die Motivation von privaten Hauseigentümern zur energetischen Sanierung ihrer Immobilien. Deventer verwies darauf, dass es in den Räten etliche Anregungen und Anträge zu diesem Komplex gibt. Diese gelte es im großen Dialog zu erörtern und zu einem Konzept zu bündeln, anstatt immer nur neue Anträge zu stellen. Dabei sollten die Mitgliedsgemeinden eine "St.-Florians-Politik" vermeiden. Viel Zeit bleibe nicht, weil Energiekosten laut Antragsbegründung zu einem wichtigen Entscheidungskriterium "für den Wohnstandort" geworden seien. Der Antrag soll auf Empfehlung des Ausschusses jetzt in den Fraktionen beraten werden.



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