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Jugendfeuerwehr lernt Brandschutz und probt den Ernstfall

Spannendes Ausbildungs-Wochenende

BISPERODE. Das Novemberwochenende in diesem Jahr war wieder ein ganz besonderes für die Jugendfeuerwehr.

veröffentlicht am 28.11.2019 um 00:00 Uhr

Nach drei Jahren gab es erneut ein berufsfeuerwehrähnliches Ausbildungswochenende. 31 Jugendlichen starteten inBisperode am Samstagmorgen, mit etwas Theorie und anschließender Praxis über Brandklassen, die passenden Löschmittel und probierten sogar Feuerlöscher aus.

Zur Stärkung gab es mittags Kartoffelsalat und Bockwurst. Dann startete auch schon der erste Einsatz. Die Jugendlichen wurden zu einer Personensuche im Wald gerufen, dort mussten zwei Puppen gesucht und auf Spineboard und Trage gerettet werden.

Nach der Kaffeepause mit Keksen und Kuchen wartete der zweite Einsatzauf die Jugendlichen. Dabei wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe musste bei einem Verkehrsunfall den Verkehr sichern und die „Ölspur“ aus Spülmittel mit Sägemehl abstreuen, die andere Gruppe hatte eine Kuscheltier-Katze mit der Steckleiter von einem Baum zu retten.

Harter Einsatz macht hungrig. In der Grundschule Bisperode kochten kleine Gruppen Spaghetti Bolognese, eine weitere Gruppe bereitete Muffins für den nächsten Tag vor. Nach dem gemeinsamen Essen klang der Abend gemütlich aus. Draußen brannte eine Feuerschale, drinnen spielten einige Gesellschaftsspiele, wieder andere unterhielten sich über das Geschehene an diesem ersten Tag. Gegen 23 Uhr war Bettzeit angesagt, jedoch um 1 Uhr war es mit der Nachtruhe vorbei. Ein Alarm weckte die Jugendlichen unsanft. Es brannte. Ein echtes Feuer an der Bunkeranlage in Harderode. Dies galt es zu löschen. Mithilfe vieler Kameraden aus unterschiedlichen Ortswehren (Bisperode, Harderode, Bessingen und Coppenbrügge) des Gemeindegebiets und deren Feuerwehrfahrzeugen baute man einen Löschangriff auf, durfte die Wärmebildkamera ausprobiert werden und vieles mehr. Nach Löschen des Feuers und nachdem alle Geräte wieder in den Fahrzeugen verlastet waren, ging es zurück zum Feuerwehrhaus. Dort wartete der Ortsbrandmeister mit Verpflegung. Müde fielen alle um 4 Uhr ins Bett. Um 8 Uhr klingelte bereits der Wecker zum Frühstück. Im Anschluss wurde aufgeräumt und gesäubert, bevor dann in Hameln die Feuer- und Rettungswache besucht wurde. Zwei Kameraden begleiteten die Jugendlichen und zeigten ihnen die Fahrzeuge der hauptamtlichen Wachbereitschaft sowie der Freiwilligen Feuerwehr Hameln. Die Nachwuchs-Brandschützer erfuhren, wie die Leitstelle funktioniert. Als abschließendes Highlight durften alle mit der Drehleiter 30 Meter in die Höhe.



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