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VfL Bückeburg vor Nordtrip nach Pewsum / Ein Punkt das Ziel

Sorgenfalten bei Timo Nottebrock Ausfallliste wird immer länger

Niedersachsenliga (ku). In Fußballerkreisen heißt so etwas "die Seuche haben." Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock hat vor dem schweren Auswärtsspiel seiner Mannschaft am kommenden Sonntag richtige Sorgenfalten auf der sonst so makellosen Stirn.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

Auf den Schultern von Routinier Martin Prange (r.) lastet in Pew

Alexander Bremer fällt weiter mit einer Innenbanddehnung aus, Manuel Stahlhut plagt sich mit einer Infektion. Jan Steininger fehlt mit einer Bänderdehnung, Niko Werners Bauchmuskelverletzung bleibt weiter akut. Guiseppe Porcello zwackt die Bandscheibe und Alexander Hafke ist beruflich verhindert. Ferit Tarak fiel in der letzten Woche wegen einer Familienangelegenheit aus, ist aber wieder zurück. Trockener Kommentar des VfL-Coaches vor dem Auswärtsspiel in Pewsum: "Das ist schon ganz schön bitter!" Aber auch bei den Krummhörnern lief der Ball bislang noch nicht so richtig rund. Ein starker Start mit einem 2:0 in Rehden, dann ein Heimsieg gegen Wilhelmshaven II, die Elf um Trainer Ralf Ammermann kam gut aus der Sommerpause. Nach einem 0:4-Dämpfer beim Heeßeler SV der dritte und vorerst letzte Sieg mit einem 3:1 gegen Langenhagen. Danach verlor Pewsum 1:2 in Havelse, spielte 1:1 gegen Esens, verlor zu Hause 0:4 gegen Bavenstedt und gab zuletzt nach einer 1:2-Niederlage beim VfL Oldenburg die Punkte ab. Das brachte den zwölften Tabellenplatz mit zehn Punkten und 10:15 Treffern. Für die Tore der Pewsumer sorgten Ingo Ukenga (5), Dirk Schulthindrik (2) und Kai Hülsmann, Thilko Boeckhoff und Denis Alexandrenko mit jeweils einem Tor. Für Timo Nottebrock gibt es bei diesen personellen Aussichten eigentlich wenig Grund zu ungebremster Freude: "Wir müssen einfach versuchen, bis zum Winter noch so viele Punkte wie möglich einzufahren, damit es dann nach der Pause mit vollem Kader so richtig los gehen kann." Und trotz des Resultates am letzten Spieltag sieht der Bückeburger Coach auch positive Aspekte. "Für diese völlig neu formierte Mannschaft war es wirklich eine gute Leistung, leider können wir uns dafür bei diesem Endergebnis nichts kaufen. Geärgert hat mich die schlechte Chancenverwertung, da fehlte in manchen Situationen einfach noch der letzte Biss. Und natürlich dann der vergebene Elfmeter kurz vor dem Spielende." Am Sonntag erwartet den VfL ein richtig langer Ritt an die Küste, der Fanbus fährt auch schon um 8.45 Uhr am Janstadion ab. Ergänzt wird der VfL-Kader wieder durch Co-Trainer Martin Neubert. Und Timo Nottebrock hat die Flinte noch nicht ins Korn geworfen: "Die lange Fahrt darf uns nicht ermüden, sondern sollte uns motivieren! Sich nach den Strapazen eine Belohnung, sprich einen Punkt, zu erarbeiten, muss unser Ziel sein. Wir haben uns nicht aufgegeben, sondern sind richtig heiß darauf, etwas ganz besonderes zu leisten!"



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