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Die unsichtbare Gefahr

Sonnenbrillen schützen vor UV-Strahlung

Spätestens an den ersten sonnigen Tagen im Jahr kommt die Sonnenbrille wieder zum Einsatz.

veröffentlicht am 06.04.2017 um 16:58 Uhr

Wer seine Augen gut schützen möchte, sollte sich vom Fachmann beraten lassen. Foto: ZVA/Skamper

Für viele Menschen ist sie ein unverzichtbares modisches Accessoire, primär soll sie die Augen aber vor schädlicher UV-Strahlung schützen.

Ähnlich wie bei einem Sonnenbrand kann zu viel UV-Strahlung eine akute, schmerzhafte Entzündung der Binde- oder Hornhaut auslösen. Langfristig können ernsthafte Augenerkrankungen auftreten.

Bei Kindern ist der Sonnenschutz besonders wichtig, da ihre Augen noch weitaus durchlässiger für UV-Strahlung sind.

Drei Tipps für den

Sonnenbrillenkauf

  • Tönung ist nicht gleich Schutz: Die Tönung der Gläser schützt zwar vor Blendung, aber nicht vor UV-Strahlung. Im Gegenteil weitet sich die Pupille bei dunklen Gläsern, sodass unter Umständen noch mehr UV-Licht ins Auge dringt. Die Bezeichnung „UV 400“ im Brillenbügel oder auf dem Etikett gibt an, dass die Brille UV-Strahlung (mit einer Wellenlänge unter 400 Nanometern) filtert.
  • Achtung im Straßenverkehr: Die Blendschutzkategorien 0 bis 4 geben an, wie viel Licht die Brillengläser durchlassen. Kategorie 2 eignet sich beispielsweise für sommerliche Lichtverhältnisse in unseren Breitengraden. Kategorie 3 und 4 sind nur beschränkt beziehungsweise nicht zum Autofahren zulässig. Bei farbigen Gläsern muss außerdem das Erkennen der Ampelfarben sichergestellt sein.
  • Zum Fachmann gehen: Ein CE-Zeichen auf dem Brillenbügel ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, da es keiner Kontrolle unterliegt. Wer sichergehen möchte, sollte seine Sonnenbrille beim Augenoptiker kaufen. Dieser kann getönte Gläser mit Korrektionswirkung anfertigen oder individuell beraten, wenn die Sonnenbrille bestimmten Anforderungen für Sport oder Autofahren gerecht werden soll.
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