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Im Freibad wird Sand aufgeschüttet / Relaxen im Strandkorb - "aber keine öffentliche Fluss-Badestelle"

Sommer-Idee für 2007: Strand am Weserufer

Rinteln (crs). Der goldgelbe Sand am Weserufer ist warm und weich unter den Füßen, der Blick von der Strandmatte über den Fluss auf die Altstadtsilhouette ein Kurzurlaub für die Seele, zur Erfrischung geht's für eine Runde in den Pool, und später wird ein kühler Drink direkt in den Strandkorb serviert... Ein Traum von einem perfekten Sommertag, der im nächsten Jahr Realität werden soll: Die Bäderbetriebe Rinteln planen auf dem Freibad-Gelände einen Sandstrand direkt am Weserufer.

veröffentlicht am 13.09.2006 um 00:00 Uhr

"Wir wollen den Freizeitwert der Stadt auf originelle Weise steigern", sagt Jürgen Peterson als Geschäftsführer der Bäderbetriebe zu den Plänen, mit denen die GmbH Anregungen von Badegästen aufgegriffen hat. Die Idee passt gut ins touristische Konzept der Stadt: "Es ist ein weiterer Schritt, die Weser stärker in das Stadtbild zu integrieren und noch mehr ins Bewusstsein zu rücken." Der offizielle Antrag an das Wasserschifffahrtsamt wird zurzeit vorbereitet. Die Vorgespräche sowohl mit der Mindener Behörde als auch mit den Naturschützern beim Landkreis sind jedoch so gut gelaufen, dass Peterson fest mit einer Genehmigung rechnet. Einbauten seien ohnehin nicht geplant, lediglich die Aufschüttung von Sand am Weserufer: "Die Naturschutzbehörde hat dagegen keine Bedenken." Im Frühjahr, nach dem Winter-Hochwasser, könnte es losgehen. Angelegt werden soll der Strand in der kleinen Weserbucht unterhalb des Nichtschwimmerbeckens: Etliche Tonnen feiner Sand werden hier aufgeschüttet. Damit sich hier das richtige Strandgefühl einstellt, werden einige Strandkörbe aufgestellt, auch an eine eigene Bewirtung ist gedacht. Nur als Badezugang zur Weser ist der Strand ausdrücklich nicht gedacht. "Die Badegäste sollen nicht in der Weser schwimmen, den Strand darf man nicht mit einer öffentlichen Badestelle verwechseln", betont Peterson. Daher soll auch keine spezielle Badeaufsicht für das Weserufer abgestellt werden. Sand und Strand dienen allein der Erholung. Natürlich ist der Strand nicht winterfest: Wahrscheinlich wird jedes Weser-Hochwasser einen Großteil des Sandes abtragen. Das hat Peterson in seine Kalkulation mit einbezogen: "Auf eine Runderneuerung zu Beginn jeder Sommersaison müssen wir uns wohl einstellen." Mehr Gäste fürs Weserangerbad sollen die Investition wettmachen - denn das Rintelner Strand-Feeling gibt es schon für den normalen Eintrittspreis, ohne Aufschlag. Ganz flexibel handhaben die Bäderbetriebe im Übrigen die Saisonzeiten des Freibades. "Solange das Wetter so warm ist wie jetzt, bleibt das Weserangerbad noch geöffnet", verspricht Peterson.

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