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Manche Menschen sind rücksichtslos

Solidarisch verhalten

Ich habe ein kleines Pilates-Studio in Hameln und bin vom vierwöchigen Lockdown wieder betroffen. Das Ziel der Maßnahme soll es sein, die Infektionszahlen zu senken, um eine Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter wieder zu ermöglichen.

veröffentlicht am 08.11.2020 um 21:42 Uhr

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Zu: „Wir waren nicht das Problem“, vom 2. November


Wir sind nicht in den Lockdown geschickt worden, weil wir Hotspots von Infektionen sind, sondern weil man Schulen, Kitas und Betriebe nicht schließen wollte. Wenn wir dadurch Schulen und Kitas offen lassen können, bringe ich dieses Opfer gern. Wenn diese Maßnahmen zur Folge haben, dass wir alle Weihnachten ohne strengen Lockdown feiern können, bringe ich dieses Opfer gern. Wenn ich allerdings in der Stadt sehe, wie sich einige Menschen verhalten, dann frage ich mich schon: Wo ist die Solidarität mit den Menschen, die erneut in den Lockdown geschickt wurden, die wieder angstvoll in ihre Zukunft gucken? Wenn nicht alle sich rücksichtsvoll und solidarisch verhalten, dann werden wir umsonst dieses Opfer bringen. Alle, die in den Lockdown müssen, haben Sorge um das, was ihnen den Lebensunterhalt ermöglicht, während andere weiterhin dicht an dicht, ohne Maske in der Stadt stehen und auf die Corona-Regeln pfeifen. Das macht mich sehr traurig.



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