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Bundeshaushalt

Soli-Abschaffung ist ein Fehler

Zu: „Bund schließt 2019 mit Milliardenüberschuss ab“, vom 14. Januar
Ein erfreuliches Ergebnis des Bundes, der mit 19 Milliarden Euro das Jahr 2019 abschließen kann. Aber jetzt schreien alle wieder nach Soliabbau, Steuersenkung und und und. Das Geld soll sogar in die Asylrücklage gesteckt werden. Klar – es ist verständlich, dass alle was von dem großen Topf abhaben wollen.

veröffentlicht am 02.02.2020 um 21:49 Uhr

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Das ist ja auch verlockend, so eine Summe ausgeben zu können. Es sollte aber auch beachtet werden, dass der Bund unzählige Milliarden an Schulden hat, die bei guten Zeiten ja verringert werden könnten. Und diese Schulden abzubauen, sollte im Vordergrund stehen. Denn es wird wieder Zeiten geben, in dem der Bund keine Nullrunde bei der Neuverschuldung hat. Ein gute Finanzpolitik ist, immer noch das Ziel zu haben, so gut wie schuldenfrei zu sein und der zukünftigen Generation dadurch eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jeder private Haushalt ist ja auch bemüht, schuldenfrei zu sein. Ich würde es als Fehler betrachten, den Soli abzuschaffen, denn dieses Geld wäre ebenfalls zum Schuldenabbau gut geeignet und wäre nicht sinnlos verschwendet, so wie es heute ja ist und es würde allen zugute kommen. Zwar nicht gleich, aber auf lange Sicht.



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