weather-image
Nach Unfall querschnittsgelähmt / 3500 Euro als Hilfe übergeben

Soldaten helfen verunglückten Kameraden

Bückeburg. Ende Juni dieses Jahres lief in der Lehrgruppe A in Achum die Meldungüber einen Verkehrsunfall in den USA auf. In Ft. Rucker/Alabama war der 27-jährige Leutnant Florian H. aus Celle, der sich als Lehrgangsteilnehmer in der Hubschrauberführer-Grundausbildung in Amerika befand, als Beifahrer auf einer Dienstfahrt verunglückt, als ein US-Bürger dem Fahrzeug die Vorfahrt nahm. Nach Erstversorgung in einem US-Krankenhaus stand fest: Querschnittlähmung vom Hals abwärts, Weiterbehandlung in Deutschland unbedingt erforderlich.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:57 Uhr

Mit dem Medevac-Airbus der Luftwaffe wurde der Offizier ins Unfallkrankenhaus nach Hamburg verlegt, wo dieÄrzte versuchen, die zu befürchtende Dauerlähmung auf den Bereich unterhalb der Arme zu begrenzen. Um die finanzielle Belastung der Lebensgefährtin und der Angehörigen zu verringern, startete die Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg in ihren Bereichen eine Sammlung, der sich auch das Standortsanitätszentrum anschloss. So konnte der Kommandeur der Lehrgruppe A, Oberstleutnant Hermann Grube, jetzt 3500 Euro als Kameradenhilfe an den Verunfallten übergeben.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare