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Suche nach geeignetem Dach geht weiter

Solargemeinschaft: "Anlage wird auf jeden Fall gebaut"

Kleinenbremen (ly). Einen Monat nach der Auftaktveranstaltung ist die Solargemeinschaft für Kleinenbremen und Wülpke wild entschlossen, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. "Die Anlage wird auf jeden Fall gebaut", kündigt Uwe Westermann vom Kernteam an. Noch nicht entschieden ist die Art der Finanzierung. Nach einem Kostenvoranschlag soll die Fotovoltaik-Anlage, mit der Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird, rund 105 000 Euro kosten.

veröffentlicht am 14.06.2008 um 00:00 Uhr

Wie viele Einwohner Anteile in welcher Größenordnung erwerben wollen, entscheidet sich Ende der Woche. Einsendeschluss für entsprechende Antwortkarten aus einem Flyer, den die örtlichen Haushalte bekommen haben, ist Sonntag, 15. Juni. Bei Fritz-Günther Dühring kann Interesse an einer Beteiligung auch telefonisch angemeldet werden. Die Rufnummern: (0 57 22) 2 46 67 oder (01 51) 16 14 24 12. Gezeichnet werden können Anteile zwischen 500 und maximal 10 000 Euro. Falls das Geld am Ende nicht reicht, läuft es wohl auf Fremdfinanzierung hinaus. "Die Anlage rechnet sich", verspricht Uwe Westermann. "Ich sehe das als zusätzliche Rentenversicherung." Je nach finanzieller Beteiligung könne sich die Einlage in elf bis 14 Jahren rentiert haben. Anteile seien handelbar, erbbar und übertragbar. Kurz vor dem Abschluss steht offenbar die Suche nach einem geeigneten Dach. Mit mehreren Eigentümern liefen zurzeit Verhandlungen. "Auf das Dach der Gesamtschule in Lerbeck könnten wir mit der Anlage sofort", so Westermann. "Wir favorisieren aber ein Gebäude in Kleinenbremen oder Wülpke, damit sich die Bevölkerung besser mit dem Projekt identifizieren kann." Dass die Stadt Porta Westfalica das umweltfreundliche Vorhaben unterstützt, zeigt die Anwesenheit von Bürgermeister Stephan Böhme während der jüngsten Versammlung in Kleinenbremen. Außer Westermann und Dühring gehören zum Kernteam bisher Ralf Brüggemann und Friedrich Vogt, letzterer zugleich Vorsitzender des Bezirksausschusses. Sobald die Sache läuft, will sich Vogt, auf dessen Initiative das Projekt zurückgeht, wieder zurückziehen. Offiziell gegründet ist die Solargemeinschaft noch nicht. Fest steht, dass sie drei Geschäftsführer haben soll, "von denen keiner allein handeln darf", so Westermann. Hinter der im vergangenen September gestarteten ersten Anlage in Porta Westfalica-Holzhausen, dem Vorbild für Kleinenbremen und Wülpke, stehen 52 Gesellschafter, die Anteile erworben haben.



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