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240 Quadratmeter Fläche: Mehr Anteilsnehmer ermöglichen 27,5-Kwp-Photovoltaikanlage auf Schule

Solaranlage fast doppelt so groß wie geplant

Rehren (la). Nach der Gründung der Solargemeinschaft Auetal GbR Rehren I Mitte Oktober dieses Jahres konnten sich die drei Geschäftsführer Walter Möller, Rolf Wittmann und Karl-Friedrich Reime über zahlreiche weitere Interessenten freuen. Die Zahl der Anteilsnehmer stieg innerhalb kürzester Zeit von 20 auf 31. Insgesamt 122 000 Euro investierten sie in die Anlage, indem sie Anteile zwischen 2500 und 10 000 Euro orderten.

veröffentlicht am 27.11.2007 um 00:00 Uhr

Mitarbeiter der Firma "Konzepte voller Energie" haben mit dem Ba

"Das ist eine hocherfreuliche Entwicklung", sagte Walter Möller. Durch die zahlreichen zusätzlichen Anteilsnehmer kann jetzt sogar eine größere Anlage auf das Dach der Grundschule in Rehren gebaut werden. "Wir konnten um etwa 40 Prozent vergrößern", so Möller. Anstelle der geplanten 19,89-Kwp-Photovoltaikanlage, wird jetzt eine 27,5-Kwp-Anlage installiert. Inklusive Steuer kostet die Anlage 145 000 Euro. Sie belegt eine Dachfläche von etwa 240 Quadratmetern. Die Leistung wird von 125 monokristallinen Modulen der Firma "energetica" (Österreich) erzeugt. Die einzelnen Module haben je 220 Watt peak Nennleistung. Über fünf trafolose Wechselrichter, die den Gleichstrom in Wechselstrom umrichten, und über den Einspeisezähler, wird der erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Die Vergütung für diese Stromleistung beträgt 49, 21 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Strom. Die Vergütung wird 20 Jahre lang, also bis zum 31. Dezember 2028 gezahlt. Bei einem Stromertrag von rund 25 000 kWh pro Jahr, hat die betreibende GbR somit eine Vergütung von jährlich etwa 12 300 Euro, in 20 Jahren also etwa 240 000 Euro, zu erwarten. Außerdem werden durch die Anlage jährlich 13 Tonnen CO2 eingespart - 20 Jahren 260 Tonnen. Den Auftrag für den Bau der Photovoltaikanlage hat die Firma "Konzepte voller Energie" von Matthias Koglin aus Springe erhalten. Die Arbeiten auf dem Schuldach haben bereits begonnen. Ein Gerüst wurde errichtet, und derzeit sind die Mitarbeiter von Koglin damit beschäftigt, Haken unter den Dachpfannen anzubringen, an denen in den nächsten Tagen ein waagerechtes Traggerüst befestigt wird. In der kommenden Woche werden dann die Module auf das Traggerüst gesetzt und die Anlage angeschlossen. In zwei Wochen soll die Anlage in Betrieb gehen. "Das war eine Voraussetzung für die Auftragsvergabe. Denn nur wenn die Anlage noch in diesem Jahr in Betrieb geht, sichern wir uns die Vergütung von 49,21 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Strom", so Möller.



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