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Feuerwehr Krankenhagen auch am 1. Januar aktiv / Ehrungen erst beim Jubiläum

Sogar an Heiligabend einsatzbereit

Krankenhagen (who). Mit vier Brandeinsätzen, drei Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmierungen hat sich das Dienstjahr 2006 für die Ortsfeuerwehr Krankenhagen fast im grünen Bereich gehalten, abgesehen von dem Einsatz beim Wohnhausbrand an Heiligabend in Möllenbeck.

veröffentlicht am 18.01.2007 um 00:00 Uhr

Herzliche Verabschiedung durch seine ehemaligen Zöglinge: Harald

Der 1. Januar 2007 mit dem Brand eines Düngerhaufens in der Volksbank-Warenabteilung und dem Großaufgebot von über 120 Feuerwehrleuten hat für zusätzlichen Gesprächsstoff auch während der Jahreshauptversammlung gesorgt, aber auch für einen Dankeschön-Scheck für den Feuerwehr-Förderverein, den Manfred Nagel, Leiter der Warenabteilung, überbrachte. Die Aktiven haben sich im Vorjahr unter anderem bei der Gemeinschaftsübung mit den Nachbar-Ortsfeuerwehren Uchtdorf und Volksen fit gehalten. Ebenso bei verschiedenen Wettbewerben, bei denen sie vordere Plätze belegten. Dabei haben sie bei Eimerfestspielen alter Art vorne mitmischen können, auch ganz ohne alte Hasen im Team zu haben. Darüber hinaus war der dritte Platz bei den Stadtwettbewerben drin, die die Krankenhäger als Gastgeber ausrichteten. Den hohen Stellenwert der Kameradschaftspflege bei der Krankenhäger Feuerwehr hob Stadtbrandmeister Helmut Meier hervor. Einen hervorragenden Beitrag leiste dazu das "Feuerwehrschwein", das als deftiger Imbiss jeweils nach der Jahresabschlussübung im November und zur Frühjahrsauftaktübung auf den Tisch komme. Dass zur Hauptversammlung dieüblichen Jubilarehrungen fehlten, lag daran, dass die Krankenhäger Feuerwehr vom 24. bis 27. August ihr 80-jähriges Bestehen feiern will. Dann sollen die Altgedienten gebührend gefeiert werden. So Günter Frevert und Heinz Requardt, die 50 beziehungsweise 40 Jahre dazu gehören. Ebenso die Silberjubilare aus den Reihen der Förderer: Gerhard Dröder, Friedhelm Gorski, Joachim Kötteritzsch, Bernd Requardt, Jürgen Fiebiger und Heinrich Steege-Strüve. Mit Harald Westermann hat die Feuerwehr Krankenhagen ihren Jugendwart verabschiedet. Besonders von seinen früheren Zöglingen erhielt er für seinen Einsatz stehenden Applaus. Seit 1994 war er stellvertretender Jugendwart gewesen und seit 1997 Leiter der engagierten Nachwuchsgruppe. Künftig wird er als Kreisbrandschutzbeauftragter Grundschülern und Kindergartenkindern beibringen, wie sie sich im Falleeines Brandes verhalten müssen. Als Westermanns Nachfolger stellte sich Alexander Ulke der Versammlung vor. Und auch für den Posten des Atemschutzgerätewartes gab es einen Wechsel: An die Stelle von Peter Flentge trat Gunnar Hoppe.



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