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So wird das Wetter heute

WESERBERGLAND. Regenschirm einpacken oder Sonnencreme auftragen? Unsere Karte verrät, wie das Wetter in der Region wird.

veröffentlicht am 04.07.2019 um 12:43 Uhr
aktualisiert am 29.05.2020 um 14:22 Uhr

Der Samstag startet im Westen mit viel Sonnenschein. In den übrigen Landesteilen ziehen schon vormittags zeitweise dichtere Wolkenfelder durch. Nachmittags entwickeln sich auch im Westen Quellwolken. Ein paar Schauer sind aber allenfalls von Niedersachsen bis Bayern unterwegs. Am sonnigsten ist es dann in Schleswig-Holstein. Die Höchstwerte reichen bei einem frischen Ostwind von 15 Grad am Erzgebirge bis 25 Grad am Niederrhein.

 Der Sonntag startet im Südwesten erneut freundlich. Dort ziehen im Tagesverlauf auch nur harmlose Wolkenfelder durch. Auch an den Küsten von Nord- und Ostsee scheint lange die Sonne. Im großen Rest des Landes haben die Wolken das Sagen. Vom Erzgebirge bis zum Alpenrand bleibt der Himmel dazu meist grau, gelegentlich kann es dort auch ein wenig regnen. Unter den dichten Wolken zeigt das Thermometer nur 16 Grad an, bei längerem Sonnenschein hingegen bis 22 Grad.

An den Folgetagen setzt sich überall wieder zunehmend die Sonne durch. Dazu wird es von Tag zu Tag wärmer. Entlang des Rheins sind auch erstmals in diesem Jahr Temperaturen von 30 Grad möglich. Die Luft wird dabei allerdings immer feuchter. Gegen Wochenmitte sind so erste Wärmegewitter möglich.

Pfingstwetter: Zunächst verbreitet freundlich

Das Pfingstwetter wird freundlich. Allerdings kommt uns ein Tief mit Regenwolken nahe. Anschließend wird es zunächst hochsommerlich, bevor vielleicht ein Absturz droht.

Pfingstwochenende mit Temperaturgefälle

Mit viel Sonnenschein geht es in das lange Pfingstwochenende. „Es bleibt zwar auch dann noch freundlich, allerdings werden die Wolken vor allem tagsüber von Osten her dichter. Bis in die Landesmitte hinein ist insbesondere am Pfingstsonntag etwas Regen möglich. Hinzu kommt ein Temperaturgefälle zwischen West und Ost. Während es am Rhein über 20 Grad warm wird, sind es im Südosten Deutschlands zum Teil gerade einmal 15 Grad.“, berichtet Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline. Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni, der in diesem Jahr auf den Pfingstmontag fällt, steigen die Temperaturen überall deutlich an. 

Hochsommerlich warm und schwül

Auch die Sonnenscheindauer legt in der kommenden Woche erneut zu. Ein paar Tage lang bleibt es trocken und die Spitzenwerte erreichen in den wärmsten Regionen bis zu 30 Grad. Die Luft wird jedoch spürbar schwüler. „Daher erwarten uns im Wochenverlauf voraussichtlich Schauer und Gewitter, die örtlich kräftig sein können.“, warnt Heck. 

Ob uns anschließend dann die "Schafskälte" mit wechselhafterem Wetter ins Haus steht, bleibt noch abzuwarten.

Schafskälte 

Unter Schafskälte versteht man einen feuchtkühlen Witterungsabschnitt Mitte Juni, der in Mitteleuropa eine bemerkenswert hohe Eintreffwahrscheinlichkeit von bis zu 80 Prozent hat. Der Name geht auf die Kälteempfindlichkeit frisch geschorener Schafe zurück. Dieser Witterungstyp ist von einem Kaltlufteinbruch aus Nordwesten geprägt, der von unbeständigem, oft auch regenreichem und empfindlich kühlem Wetter begleitet wird. Meist strömt dann nach einer vorangegangenen Wärmeperiode kühle Nordseeluft nach Mitteleuropa. In den Nächten kann unter ungünstigen Bedingungen nochmals Bodenfrost auftreten und in den Gipfellagen der Mittelgebirge sind sogar letzte Flocken möglich. 

Garten und Klimawandel

Anpassung an die Veränderungen – Regenwasser richtig nutzen 

Trockenheit, Hitze, Verschiebung der Jahreszeiten und milde Winter – All das wirkt sich auch auf unsere Gärten aus. Die Voraussetzungen für ein erneutes Dürrejahr sind nach dem extrem trockenen Frühling 2020 jedenfalls gegeben. Doch wie kann man auf die Veränderungen reagieren und wie einen klimafesten Garten anlegen? WetterOnline hat einige Tipps gesammelt. 

Regenwasser nutzen 

Bereits in den vergangenen Hitzesommern ist der Wassermangel zu einem Problem für Gärten und Gärtner geworden und auch dieser Sommer droht, trocken zu werden. Regelmäßiges Sprengen und Bewässern mit kostbarem Leitungswasser strapaziert auf Dauer nicht nur den Geldbeutel, sondern verschwendet auch Ressourcen. Obwohl es langfristig sinnvoll erscheint, die Pfanzenauswahl den neuen Verhältnissen anzupassen, kann man zusätzlich einiges machen, um den seltenen Regen auszunutzen. „Sehr nützlich ist das Auffangen von Regenwasser in Regentonnen, auf das man in trockenen Zeiten zurückgreifen kann. Regentonnen kann man übrigens auch an die Regenrinnen des Hauses anschließen.“, erklärt Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline. „Eine in den Boden eingelassene Zisterne zum Auffangen des Wassers ist zwar aufwendiger, aber eine lohnenswerte Investition. Ein naturnaher Gartenteich ist ein Wasserspeicher, der durch die kühlende Verdunstung zusätzlich ein behagliches Mikroklima schafft und dazu noch zahlreiche Tiere und Pflanzen beherbergen kann.“, so Heck.  

Wasser im Boden speichern 

Der Gartenboden sollte so gestaltet werden, dass Wasser gut eindringen kann und sich möglichst lange in ihm hält. Das A und O ist hier, die Flächen nicht zu versiegeln. Je mehr Boden versiegelt ist, desto weniger Speicher steht zur Verfügung. Nackter Erdboden ist grundsätzlich zu vermeiden. „Die oberste Bodenschicht sollte nur etwas gelockert werden. Vollständiges Umgraben bietet zu viel Angriffsfläche für Austrocknung. Eine dichte Bepflanzung schützt vor dem Austrocknen durch Sonne und Wind. Humus, den man am besten durch einen eigenen Komposthaufen gewinnt, versorgt den Boden mit Nährstoffen und gibt die in ihm gespeicherte Feuchtigkeit langsam an die Pflanzen ab. Auch mit einer Mulchschicht aus Grasschnitt kann man den Boden vor Verdunstung schützen.“, rät Heck. 

Garten uneben anlegen

Eine unebene Fläche ist geeigneter, um Wasser aufzufangen und zu speichern. In den Senken kann sich das Wasser sammeln und langsam versickern. Die Hügel schützen vor Wind, der die Feuchtigkeit wegträgt. Birgit Heck: „Im Internet findet man zahlreiche Anleitungen zum Anlegen von sogenannten Kraterbeeten, in denen die Feuchtigkeit optimal gehalten wird.“ 

Auswahl der Pflanzen

Auf der sicheren Seite ist, wer standortangepasste Pflanzen wählt. Es gibt besonders hitzetolerante größere Stauden, die anderen Pflanzen Schatten spenden können. Im Allgemeinen sollte auf Bäume und andere Schattenspender nicht verzichtet werden. Im Gemüsegarten ist eine Mischkultur von größeren und kleineren Pflanzen ideal. Ganz nebenbei fördert eine ausgeklügelte Mischkultur auch den gegenseitigen Schutz vor Schädlingen. 

 

Quelle: www.wetteronline.com



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