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Areal erhält neue Kombi aus "Vogelnest", Klettergerüst und Leiter / Rat will die Restfläche als Weide verpachten

So soll der Bolzplatz in Heeßen für Kids attraktiver werden

Heeßen (tw). Der Rat Heeßen unter Regie von Bürgermeister Wilhelm Brümmel (CDU) hat sich auf die Eckpunkte zwecks Neugestaltung des Bolzplatzes hinter dem Gemeindehaus verständigt. Danach soll in Sachen Spielgeräte - zunächst - eine Kombination aus "Vogelnest", Klettergerüst und Leiter beschafft werden; das teilweise marode Bolzplatztor wird einstweilen nicht ersetzt.

veröffentlicht am 11.06.2008 um 00:00 Uhr

Gerhard Hasse

Weitere Geräte sollen erst dann beschafft werden, wenn die Gestaltung des Platzes abgeschlossen und insbesondere der noch ausstehende neue Zaun gezogen ist. Dafür liegt der Gemeinde ein Angebot der Rintelner Firma Kuhlmann mit Datum vom 16. Mai vor. Danach will die Firma den neuen Zaun, der den Bolzplatz vom übrigen Areal abgrenzen soll, inklusive zwei Toren errichten und den alten abreißen. Im Bereich Auebrücke ist dagegen zunächst kein Tor vorgesehen. Allerdings: Die Rintelner erhalten den Zuschlag nur dann, wenn die Firma, die beim Neubau des Kindergartens gleichfalls einen Zaun setzt, kein günstigeres Angebot abgibt. Kindergarten-Planer Helmut Göbel soll eruieren, ob die Firma auch am Bolzplatz tätig werden will. Mit dem Aufstellen weiterer Spielgeräte will der Heeßer Rat aber auch noch aus einem anderen Grund warten: Denn aus Gründen der Übersicht sollen zunächst die Büsche im Norden der Boulebahnen (Ausnahme: Haselnuss-Strauch) entfernt und diejenigen am angrenzenden Schützenhaus beschnitten werden. Herrscht im Ortsparlament soweit noch Einstimmigkeit, gehen die Meinungenüber das, was mit der im Süden gelegenen Restfläche des Grundstückes geschehen soll, auseinander. Gegen das Votum von Gerhard Möhlmann (SPD) haben sich die Politiker dafür ausgesprochen, besagte Restfläche an eine Familie zu verpachten, die das künftig Terrain als (Pferde-)Weide nutzen möchte. Wie es bei Verträgen mit Landwirten allgemein üblich ist , soll die Pachtdauer auf zunächst ein Jahr begrenzt werden; wird der Kontrakt von einem der Partner nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr. In diesem Zuge hat der Schützenverein Heeßen vor Kurzem seinerseits erklärt, dass die andere kleine Restfläche hinter dem Schützenhaus ebenfalls als Weide mitgenutzt werden kann; dass das Schützenhaus in dem Fall von hinten nicht mehr zugänglich ist, stelle kein Problem da. Aus diesem Grund soll der besagte Zaun an das Schützenhaus angebunden werden; er soll im Süden des Plattenweges mit 50 Zentimetern Abstand zu diesem aufgestellt werden. Möhlmann, der sich bereits im voran gegangenen Bauausschuss für eine größere Gesamtfläche stark gemacht hatte, tat das auch im Rat. Um möglichen Ärger zwischen "Bolzern" und Boulern zu vermeiden, wollte er den Bolzplatz in den rückwärtigen Bereich verlegt wissen. Außerdem könnten auf der dann größeren Gesamtfläche mehr Spielgeräte, etwa eine Drehscheibe, aufgestellt werden. Entschiedener Widerspruch kommt dagegen sowohl von Heinrich Meier (CDU) als auch Gerhard Hasse. Meier weist darf hin, dass eine größere Fläche mehr Pflege benötige und mehr Kosten verursache. Hasse wiederum betont, dass sich die Gemeinde mit der zunächst mehrheitlich favorisierten "kleinen Lösung" nichts vergebe. Eine Erweiterung des (Bolz-)Platzes sei bei Bedarf auch später noch möglich.



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