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218 Spender bei der Blutspende des DRK-Ortsvereins in der Herderschule

So lässt's sich aushalten: Nach der Blutspende zum Waffel-Schlemmen

Bückeburg (mig). Auch für den zweiten Blutspendetermin in der Herderschule hatte sich "Küchenchefin" Ingrid Köpper etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die geschwächten Spender konnten sich an einer vitaminreichen Paprikapfanne stärken.

veröffentlicht am 29.03.2007 um 00:00 Uhr

Süße Belohnung nach dem Aderlass: (v.l.) Rosa Pohl und Ottilie S

Besonders begehrt bei Jung und Alt waren aber auch diesmal wieder die heißen Waffeln mit Kirschsauce und Schlagsahne. Zubereitet werden die leckeren Spezialitäten "traditionell" von Rosa Pohl und Otillie Sommer, beide 20 und 15 Jahre im Einsatz. "Wir machen die Waffeln schon, seitdem wir beim DRK Bückeburg angefangen haben", erzählen die über 80-Jährigen, währendsie ihre drei Waffeleisen bedienen. Mehr als 200 Portionen der köstlichen Süßigkeit verputzen die hungrigen Spender an jedem Termin - übrig geblieben ist noch nie etwas. "Viele Teilnehmer kommen nach Bückeburg nur wegen unserer Waffeln", wissen Rosa Pohl und Ottilie Sommer. Leicht ist die Arbeit nicht, vom langen Stehen haben die Frauen oft Rückenschmerzen. "Wenn wir hier fertig sind, wissen wir, was wir getan haben", schmunzelt Rosa Pohl. Trotzdem wollen die beiden "Bäckerinnen" weitermachen, solange es geht und das eigene Produkt noch schmeckt. Ihr Motto: "Eine Waffel passt immer rein." Neben den Leckereien gibt es aber auch andere Belohnungen für die Teilnehmer. Erstspender können sich Kinogutscheine mitnehmen, die Kinder bekommen Malbücher. "Man muss schon was machen, damit immer wieder viele Leute kommen", erklärt Karin Gerstenberg vom DRK Bückeburg den hohen Aufwand. Der Erfolg gibt ihr recht, auch anlässlich des zweiten Termins in der Herderschule sind die Zahlen zufriedenstellend. "Wir haben viele hohe Spender, viele kommen immer wieder", freut sich Gerstenberg und lobt die rund 30 Ehrenamtlichen, die den Einsatz möglich gemacht haben. "Wir sind eine große Familie." Zu diesem Blutspendetermin waren 218 Spender gekommen, darunter 17 Erstspender. Viele Spender kamen zum wiederholten Male: Wolfgang Rüffer (Porta Westfalica, 144. Spende), Werner Witte (Lindhorst, 133), Johan Luksch (Lindhorst, 130), Herwig Baier (Bückeburg, 128), Lothar Bode (Stadthagen, 127), Lothar Gümmer (Obernkirchen, 121), Werner Schock (Rinteln, 116), Rolf Netzer (Bückeburg, 115), Andreas Bültemeyer (Obernkirchen, 114) Manfred Noga (Bückeburg, 112), Horst Mevert und Joachim Bertram (beide Bückeburg, 110), Norbert Franke und Erich Kirchhof (beide Bückeburg, 101) sowie die Bückeburger Lothar Johansen und Albert Brüggemann zu ihrer 100. Spende.

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