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Projekttage an der Graf-Wilhelm-Schule

So geht es auch: Mit Hip-Hop gegen Alkopop

Bückeburg (mig). Mit Hip-Hop gegen Alkopop - ganz im Zeichen der Suchtprävention standen in der vergangenen Woche die Projekttage der Graf-Wilhelm-Schule. Ohne erhobenen Zeigefinger und mit vielen jugendgerechten Aktionen wurden die Schüler vor den Folgen von Nikotin und Alkohol, Kokain und Ekstasy gewarnt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:21 Uhr

Mutig, mutig: die Teilnehmer dieser AG müssen sich aufeinander v

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Immer mehr Jugendliche nehmen an Flat-Partys teil, saufen bis zum Umfallen oder greifen viel zu früh zum Glimmstengel. Noch gibt es an der Graf-Wilhelm-Schule keinen akuten Handlungsbedarf - das Problem existiert aber auch in Bückeburg. "Letztendlich haben wir hier - auch wenn nichts Gravierendes passiert ist - die allgemeinen Probleme. Darauf wollten wir aufmerksam machen", erläutert die Sozialarbeiterin der Schule, Michaela Röhrich. Um die Jugendlichen für das Thema zu interessieren, achtete Röhrich auf einen unmittelbaren Zugang und möglichst wenig graue Theorie: "Die Schüler sollten hier ihre Grenzen erfahren und Alternativen zu Drogen kennen zu lernen", macht die Projekt-Planerin deutlich. Nach Gesprächen mit Drogenberatung und Polizei entwickelten die 15 Gruppen diese Alternativen (alkoholfreie Cocktails, Gesellschaftsspiele statt "abchillen") innerhalb der Arbeitsgemeinschaften - mit einem bunten Markt der Möglichkeiten am letzten Tag. "Es ist wichtig, dass die Schüler sich überwinden lernen und ihre Grenzen finden", sagt Michaela Röhrich, die mit den Schülern auch einen Hochseilgarten besucht hat. Ein besonderes artistisches Highlight bot schließlich die Hip-Hop-Crew mit tollen Tanz-Einlagen und dem Motto: "Wir brauchen keine Drogen, wir brauchen nur Musik".

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