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Den Stuhl am Schreibtisch richtig einstellen

So bewahrt man Haltung im Job

Wer sein Arbeitsleben im Büro absolviert, verbringt statistisch gesehen zehn Jahre im Sitzen. Wer falsch sitzt, riskiert Haltungsschäden. Die folgenden Tipps können helfen.

veröffentlicht am 14.03.2012 um 17:07 Uhr

Sitzhöhe: Sie wird vom Unterschenkel bestimmt. Der Oberschenkel soll zum Knie hin abfallen. So erzielt man den für die Rückenaufrichtung erforderlichen offenen Sitzwinkel. Das Knie liegt tiefer als die Hüfte.

Sitztiefe: Sie wird vom Oberschenkel bestimmt. Wer vollständigen Rückenkontakt zur Lehne hat, dann passen noch drei Finger zwischen Stuhlvorderkante und Kniekehle. So sind in allen Beinhaltungen eine gute Blutzirkulation und ein guter lymphatischer Rückstrom gewährleistet. Wade und Kniekehle haben genügend Abstand zur Kante.

Höhe der Rückenlehne: Sie wird von der Lage des Beckenkammes bestimmt. Nur in diesem Bereich kann das Rumpfgewicht ausreichend gestützt werden. Die am stärksten gewölbte Stelle der Rückenlehne sollte auf Gürtelhöhe ein, sodass das Becken Kontakt zur Rückenlehne behält.

Einstellung der Armlehnen: Sie wird von Oberarmen und Schultern bestimmt. Die Höhe der Armlehnen sollte so ein, dass die Schultern gerade sind und nicht nach unten hängen oder nach oben stehen. Die Breite sollte man so einstellen, dass die Ellenbogen nah am Körper liegen.

Gewichtseinstellung der Mechanik: Sie hängt von der Rumpflänge, dem Gewicht und den Hebelverhältnissen der Beine ab. Wichtig ist, dass der Rücken in der Bewegung von der hinteren in die vordere Sitzhaltung optimal gestützt wird und gerade bleibt. Wer seinen Kopf nach vorne bewegen muss, hat eine zu schwache Gewichtseinstellung.



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