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Projekt der Fachschule Sozialpädagogik am Reseberg

Snoezelraum von Schülern erstellt

Hameln. Vier Schüler der Fachschule Sozialpädagogik richteten im Rahmen einer schulischen Projektarbeit einen Snoezelraum im Kinderheim Reseberg ein. Der Raum konnte jetzt nach mehrwöchiger Arbeit zur Nutzung übergeben werden.

veröffentlicht am 31.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

Ein Snoezelraum ist ursprünglich ein therapeutischer Raum, der in der Arbeit mit schwerbehinderten Menschen eingesetzt wurde. In einer reizarmen Umgebung mit Licht und Wassersäulen, Fühlwänden, Musik und Duftelementen kann die Sinneswahrnehmung ganzheitlich gefördert werden. Nicht nur für behinderte Kinder kann durch das Snoezeln (niederländische Wortverbindung von schnüffeln und dösen) ein positiver Entspannungseffekt erzielt werden. Um den Snoezelraum mit den notwendigen Elementen einrichten zu können, begaben sich die SchülerInnen Katharina Bock, Stefanie Ertel, Marina Hinke und Fabian Stolle auf Sponsorensuche und wurden von der Volksbank mit 1000 Euro und von der Firma Vorwerk mit einem weißen Wollteppich für ihr Projekt unterstützt. Die Renovierung und Einrichtung des Raumes geschah in Eigenarbeit von der Schülern. Eine Mutter-Kind- Gruppe vom Reseberg konnte den Raum jetzt erstmals mit allen Sinnen genießen. Das Licht, die Wassersäulen, die Tastwände, die besondere Atmosphäre dieses Raums zog die Kleinsten in ihren Bann. Die Mitarbeiterinnen des Sozialpädagogischen Zentrums freuten sich gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften Frau Meier-Hoth, Frau Theiß und der Abteilungsleiterin Faru Hoffman über diesen überaus gelungenen Raum – eine echte Oase der Entspannung.



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