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Skurrile Rettungsaktion - Feuerwehr rettet "Winzling mit Schaufelhänden"

veröffentlicht am 17.04.2013 um 12:05 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:32 Uhr

Rettung: Der Maulwurf ist wohl auf!

Hameln (ube). Es war die wohl bislang skurrilste Rettungsaktion der Hamelner Feuerwehr - und sie hat Leben gerettet. Den lange wäre der Winzling mit den Schaufelhänden wohl nicht am Leben geblieben.

Es heißt: „Wenn ein Maulwurf zehn Stunden auf Nahrung verzichten muss, dann stirbt er.“ Feuerwehrleute retten nicht nur Menschen: Sie treiben entlaufene Rinder und Schweine zurück in ihre Ställe, fangen von Balkonen fallende Entenküken mit Bettlaken auf, sie retten in die Weser gestürzte Schafe vor dem Ertrinken, sie kriechen hinter ausgebüxten Schlangen, Vogelspinnen und Echsen her, sie holen Katzen von Bäumen und Hunde aus Kanalrohren, sie ziehen stecken gebliebene Pferde aus Misthaufen, und sie befreien auf Eis festgefrorene Schwäne – die Tierretter vom Dienst arbeiten bei der Hamelner Feuerwehr. Ausgestattet mit Keschern, Fangschlingen, Leinen und Transportbehältern helfen sie Tieren in Not. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Im vergangenen Jahr rückte die Wachbereitschaft zu 61 Tierrettungen aus. In Hameln sind solche Einsätze kostenlos. Zum allerersten Mal haben die Feuerwehrleute jetzt einen Maulwurf gerettet. Er saß in einem 3,80 Meter tiefen Kellerschacht fest und wäre um ein Haar verhungert. Tierretter Cornelius Huth untersuchte den Winzling mit den großen Schaufelhänden und setzte ihn im Klüt aus. „Die Rettung von Menschen und Tieren aus Notlagen ist originäre Aufgabe der Feuerwehr und kostenlos“, erklärt Brandoberamtsrat Andreas Zerbe. Dabei komme es nicht darauf an, wie groß oder klein der tierische Patient sei.



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