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Das Südtiroler Grödnertal bietet im Winter alles, was das Herz der Wintersportler begehrt

Skifahren auf der Sonnenseite der Alpen

Gröden. Nicht umsonst gilt das Grödnertal in Südtirol als eine der weltweit traditionsreichsten Berg- und Skiregionen. Schon 1908 sollen am Dantercepies die ersten Skirennen stattgefunden haben. Ins Rampenlicht der großen alpinen Skiorte rückte die Heimat des legendären Bergsteigers Luis Trenker aber erst 1970. Damals ging es auf den legendären Strecken rund um den Langkofel, das Wahrzeichen des Tales, um Weltmeistertitel.

veröffentlicht am 17.02.2011 um 17:11 Uhr

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Allein die Region um die Orte St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein präsentiert 175 Pistenkilometer mit 83 Liftanlagen und dazu ein Highlight der besonderen Art. Den direkten Einstieg in die berühmte „Sella Ronda“. Gröden bietet damit einen unbegrenzten Skispass für alle Könnerstufen. Egal, ob Weltcupstrecken oder sanfte Hügel für Anfänger – die Region bietet alles, was das Skifahrerherz begehrt. Die legendäre Saslong-Abfahrt, die sich vom Ciampinoi über 3,4 Kilometer mit 839 Höhenmetern hinunter ins Tal stürzt, sollte man früh in Angriff nehmen. Toppräpariert und glatt wie „ein Kinderpopo“, lässt die Saslong am frühen Morgen auch bei den Genuss-Skifahrern schon einmal Weltcupgefühle aufkommen. Nicht nur an den Kamelbuckeln oder auf den Ciaslatwiesen.

Vor allem aber mit der weltberühmten „Sella Ronda“ eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Die 26 Kilometer lange Tour auf Skiern rund um den Sellastock – zu fahren mit oder gegen den Uhrzeigersinn – bietet nicht nur besten Skispaß, sondern auch atemberaubende Ausblicke auf die herrliche Welt der Dolomiten. Dazu locken natürlich zahlreiche romantische Hütten zum Einkehrschwung. Hochmoderne Liftanlagen sorgen dafür, dass Wartezeiten an den Liften zu einem Fremdwort geworden sind. Da empfiehlt sich auch schon einmal ein Abstecher, der von der normalen Route der Tour abweicht. Die steile Riesenslalom-Weltcupstrecke „Gran Risa“ hinunter nach La Villa lieben die Topskifahrer ebenso wie die steilen Hänge an der Porta Vescovo hoch über Arraba.

Doch rund um das Grödnertal geht es auf den Pisten auch ruhiger zu. Ein wahrer Genuss sind die zahlreichen Abfahrten im Gebiet am Col Raiser und der Seceda. Auf weiten und offenen Südhängen eröffnet sich ein wahres Paradies. Dazu tragen auch die 20 bewirtschafteten Hütten in der Region ihren Teil bei. Die locken mit zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten zum Einkehrschwung und Relaxen auf den Sonnenterrassen. Da darf die Mittagspause ruhig auch mal ein Stündchen überzogen werden. Viele leichte Schwünge auf zahlreichen blauen Pisten bietet vor allem die Seiser Alm. Die größte Hochalm Europas, mit der Seilbahn von St. Ulrich oder mit dem Auto über Kastelruth zu erreichen, lockt vor allem die Freunde des entspannten Skifahrens an. Und natürlich die Langläufer, für die fast 100 Kilometer Loipen – natürlich klassisch oder Skating – optimal gespurt und präpariert werden.

Sonnenschein und Pulverschnee – das Grödnertal in Südtirol kann alles bieten.

Das Grödnertal bietet auch Pistenqualität vom Feinsten: Immerhin können 98 Prozent aller Strecken künstlich beschneit werden. Dazu gilt die Pistenpflege als absolut vorbildlich. So verlieh der ADAC schon 2009 dem Grödnertal den Titel „TOP-Skigebiet der Alpen“.

Doch Gröden bietet nicht nur den Skifreaks einen stressfreien Urlaub. Wer hier Abwechslung von den Pisten sucht, wird schnell fündig. Die Langläufer finden neben der Seiser Alm auch auf dem Monte Pana ein neues Langlaufzentrum mit 35 Kilometern für Klassiker und Skater. Die Winter- und Schneeschuhwanderer kommen im Langental voll auf ihre Kosten. Das unberührte Tal führt Naturliebhaber durch eine wildromantische, pittoreske hochalpine Landschaft mit steilen Hängen zur Rechten und Linken. Und auf die Rodelfans warten im Grödnertal gleich mehrere Rodelbahnen. Darunter auch die längste Bahn der Dolomiten. In nur acht Minuten geht es mit einer neuen, hochmodernen Standseilbahn von St. Ulrich hinauf zum 2200 Meter hohen Raschötz. Dort startet eine kurvenreiche, sechs Kilometer lange Rodelstrecke.

Mit Wintersport in Hülle und Fülle begeistern alle drei Orte also nicht nur die Skifahrer, Snowboarder oder Freerider. Gröden bietet auch Nicht-Skifahrern abwechslungsreiche Aktivitäten.



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