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Ratsgruppen einigen sich nach heftiger Debatte auf Vorgehensweise

Skaterbahn kurz vor der Geburt

Bückeburg (rc). Nach der einstimmigen Entscheidung im Rat ist klar, dass Bückeburgs Skater noch in diesem Jahr ihre lang ersehnte Anlage bekommen. Nur wo und wie teurer ist die Frage, die am Donnerstabend die Gemüter im Rat eine dreiviertel Stunde lang erhitzte.

veröffentlicht am 01.04.2006 um 00:00 Uhr

Erst Bürgermeister Reiner Brombach fand den Kompromiss, auf den sich alle Protagonisten schließlich einigten: In den Haushalt werden zunächst 10 000 Euro eingestellt, so wie es CDU und Bürger für Bückeburg wollen. Dann wird für einen Monat auf Standortsuche gegangen. Sollten sich von der Mehrheit vorgeschlagene, kostengünstigere Alternativen wie der Platz für Wohnmobilisten auf dem Neumarktplatz, der Asphaltfläche vor dem ehemaligen Einkaufsmarkt der britischen Streitkräfte an der Fürst-Ernst-Straße oder aber eine leerstehende Gewerbehalle als nicht realisierbar oder ungeignet herausstellen, kommt die SPD mit ihren Vorstellungen zum Zuge. Gebaut wird dann hinter der Umgehungsstraße an der Petzer Straße. Und da absehbar ist, dass 10 000 Euro nicht reichen, soll erneut beraten werden, wie der Rest - mindestens weitere 10 000 Euro - finanziert wird. Beide Gruppen setzen dabei auf Zusagen der Jugendlichen und des Stadtjugendrings, sich in Eigenarbeit an der weiteren Finanzierung zu beteiligen. Die Debatte, warum die Anlage immer noch nicht realisiert worden ist, war zuvor von gegenseitigen Schuldzuweisungen geprägt. Die CDU sei nie gegen die Anlage gewesen, sagt die Partei selbst. Dass 10 000 Euro für die Skaterbahn ausreichen, sei nichts als "Augenwischerei", kontert die SPD.

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