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Für die Skate-Anlage endlich genügend Sponsoren gefunden / Feinschliff für die Bike-Anlage

Skate- und Bike-Anlage vor der Fertigstellung

Bückeburg (bus). In der Entwicklung des Freizeit areals an der Petzer Straße, auf dem sich westlich der B 65-Umgehung Bückeburgs Dirt-Biker und Skater treffen, sind gegenwärtig bemerkenswerte Fortschritte auszumachen. Während dieser Tage die "Schmutz-Fahrradfahrer" ihrem Domizil zu einer gehörigen Portion Feinschliff verhalfen, wird nebenan auf dem Rollbrettkünstler-Terrain in naher Zukunft das "Grobe" erwartet - das gewichtigste Einzelteil der aus Beton gefertigten Möblierung bringt mehr als zehn Tonnen auf die Waage.

veröffentlicht am 07.11.2007 um 00:00 Uhr

Die Hügellandschaft an der Petzer Straße entwickelt sich zum bel

Die engagierten Dirt-Biker brachten jüngst mehr als 30 Freiwillige auf die Beine, um die Fein-Profilierung der Hügellandschaft in Angriff zu nehmen. Die Spaten- und Schaufeltruppe nahm sich vor allen Dingen der sieben Meter hohen Anfahrrampe an, erhöhte zudem die Zahl der Sprungmöglichkeiten. Als Grundlage der "Trails" und Wälle dient von der Stadt zur Verfügung gestellter Bodenaushub. Im Gegensatz zu den Rad-Spezialisten musste die Skater-Fraktion ein wenig länger der Umsetzung ihrer Vorstellungen harren. "Auf den Schlussstrich haben wir beinahe sechs Jahre gewartet", erläutert Christoph Struckmann, der als Vorsitzender des Stadtjugendrings zu den wesentlichen Schubkräften des Vorhabens zählt - und als einer der fleißigsten Sponsorengeldbeschaffergilt. Die Realisierung habe "eine Menge Kampf und Zeit gekostet", konstatiert Struckmann. Er sei "aber auf jeden Fall froh, dass die Anlage endlich zum Abschluss" kommt. Wobei eine deutliche Betonung des Wortes "endlich" nicht zu überhören ist. Die "Unendliche Geschichte" besitze unterdessen auchpositive Aspekte. Struckmann: "Das Projekt kann als ein gutes Beispiel für die über mehrere Jahre andauernde Mitarbeitsbereitschaft Jugendlicher genommen werden." Die Betreffenden hätten sich sehr intensiv eingebracht. Konkrete Zielvorstellungen, das beweise das "Funsport"-Zentrum, böten mehr Einbindungspotenzial als ein auf Dauer eingerichtetes Jugendparlament. "Bei der endgültigen Ausstattung der Skater-Anlage ging es zu einem erheblichen Teil auch darum, einen tragfähigen Kompromiss zwischen ,zu anspruchslos' und ,nur für Profis geeignet' zu finden", erklärt Jugendfachbereichsleiter Siegfried Demjanenko. In Zusammenarbeit mit den Skatern die richtige Zusammenstellung zu entwickeln, sei mit einem enormen Aufwand verbunden gewesen. Jetzt habe das Vorhaben Auftragsreife erlangt und - wichtiger noch - "der Finanzierungs-Background ist da." Demjanenko beziffert die Gesamtkosten auf "unter 50 000 Euro"; etwa zwei Drittel der Summe könne über Spendengelder abgedeckt werden. Aus dem außer durch einige Großunterstützer auch von zahlreichen Kleinzuwendungen gefüllten Spendentopf sollen "Grind-Pyramide", "Bank", "Quarterpipe", "Rail" und "Step-Curb" benannte Beton-Gerätschaften bezahlt werden, die die in Elsenfeld/Main ansässige Firma "Sportstones" anfertigt und liefert. "DieEntscheidung für Equipment und Hersteller ist erst nach mehreren Erkundungstouren gefallen", berichtet Stadtjugendpfleger Stefan Reinecke. Die Firma sei für hochwertige Produkte bekannt, die Qualität lasse nichts zu wünschen übrig und verspreche eine lange Lebensdauer. "Die von den Elsenfeldern vorgelegte Ausführungsvariante berücksichtigt auch, dass die Biker Gefallen an der Skate-Area finden", zeigt Reinecke auf. Der Stadtjugendpfleger rechnet mit einer relativ kurzfristigen Fertigstellung. "Falls das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, mit Sicherheit noch vor Weihnachten."

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