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Hoffnung auf Spielinteresse nach WM-Euphorie / Jugendspielausschuss wählt Werner Jorns

Sinkende Zahl jugendlicher Kicker

Hameln-Pyrmont (rhs). Genau wie die anderen Fachverbände haben auch die Fußballer auf dem Jugendsektor mit einem Problem zu kämpfen. Denn durch geburtenschwache Jahrgänge gab es in der abgelaufenen Saison nur noch 226 Mannschaften, ein Minus von 13,7 Prozent gegenüber dem Spieljahr 2008/2009 und sogar ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber 2007/2008, als mit 272 Mannschaften der bisherige Höchststand erreicht wurde.

veröffentlicht am 23.06.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

Vor diesem Hintergrund gab es für den neuen Jugendspielausschussobmann Werner Jorns (66) - er trat die Nachfolge des nicht mehr kandidierenden Bernd Sonnemann an - sowie seinen Jugendausschuss nicht gerade einen erfreulichen Start in ihre neue Amtszeit, die drei Jahre währt. Aber alle hoffen, dass es durch die Euphorie der WM, die Erfolge Bayerns Münchens auf europäischer Ebene und dem spannenden Verlauf der jüngsten Bundesligasaison wieder neue Impulse gibt, dass die Zahl der Mannschaften wieder ansteigt.

Auf dem Kreisjugendtag der Fußballer in Bad Münder, dem wieder zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Sport beiwohnten, gab es erfreulicherweise nur positive Akzente, was die zukünftige Arbeit des Ausschusses betrifft. So rechnet das Sportgericht unter Leitung von Reinhard Feyer (Börry) damit, dass der Fairnessgedanke weiter um sich greift und es damit, wie im vergangenen Jahr fast arbeitslos bleibt. „Hier hat es eine erfreuliche Entwicklung gegeben, wobei sich nicht nur die Spieler, sondern auch Trainer und Zuschauer in ihren „Attacken“ auf den Schiedsrichter deutlich zurückgenommen haben“, sagte der als Ehrengast anwesende Kreisvorsitzende Andreas Wittrock, der hofft, dass dieser erfreuliche Trend weiter anhält.

Unter diesem Gesichtspunkt war die Auszeichnung der A-Junioren der JSG Königsförde/Halvestorf (A-Junioren) und der B-Junioren der JSG Deister Sünteltal – sie bekamen beide einen Pokal – sicher ein Anreiz für die anderen Mannschaften, es ihnen nachzueifern.

Für vorbildliche Jugendarbeit sollte außerdem Inter Holzhausen mit dem Sepp Herberger-Preis ausgezeichnet werden. Doch fehlte dessen Jugendleiter Boris Megerle, sodass diese Auszeichnung nachgereicht werden muss.

Die Neuwahlen, die von Günter Engelking eingeleitet wurden, erbrachten folgendes Bild an der Spitze: Werner Jorns (Klein Berkel) leitet den Ausschuss. Ihm zur Seite stehen Anette Zucker-Borchers (Latferde/Hajen) als Mädchen- und Frauen-Spielwartin, Thomas Kratsch (Groß Berkel) und Friedel Husmann (Reher) als Spielplanersteller sowie Rüdiger Grupe (Diedersen) als Mädchen- und Schulfußballreferent.



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