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„Overijssels Byzantijns Mannenkoor“ und der Hamelner Chor „TonArt“ sangen zugunsten der Aktion Kinderhilfe

Singen verbindet: Tief gerührt und fröhlich gestimmt

Hameln (md). Zwei Chöre mit zwei kontrastreichen Wirkungsweisen: Der „Overijssels Byzantijns Mannenkoor“ aus den Niederlanden und der Hamelner Chor „TonArt“ sangen im Münster zugunsten der Hamelner Aktion Kinderhilfe kurz AkKi. Mit tiefen Bassstimmen und hohen Tenorstimmen trug der niederländische Mannenkoor Lieder russischen Ursprungs vor. Locker und tänzerisch brachten die Stimmen von TonArt Leben in das fast voll besetzte Münster. „Das war sehr unterschiedlich, und trotzdem hat es sich ergänzt“, sagte Ruth Hegemann, Kirchenvorsteherin der St.-Bonifatius-Gemeinde und musikalische Leiterin. Das Publikum sei durch die beiden Chöre tief gerührt gewesen und auch fröhlich gestimmt. John Wismeier aus Hameln, der selbst Niederländer ist, hat den Kontakt zu dem Männerchor aus dem Osten des Landes geknüpft. „Das Motto des Abends lautete für uns: Bürger helfen Kindern“, sagte Wismeier, der sich auch ehrenamtlich beim ökumenischen Kirchenzentrum engagiert. Insgesamt 415 Euro kamen an Spenden zustande. Auf dem Programm des Mannenkoors standen Gesänge aus der byzantinischen Tradition sowie aus der russischen Musikkultur, unter anderem aus dem im Jahr 1604 verfassten Buch „Mönch Christophers Manuskript“. Viel leichter und lebhafter klang da TonArt mit dem „Halleluja“ von Leonhard Cohen oder dem Spiritual „Kum Ba Yah“. „Der Kontrast könnte nicht größer sein“, bemerkte Lutz Göhmann, Leiter von TonArt. Von Karola Beyer, die zu Besuch in Hameln war, gab es Lob für beide Chöre: „Die Sänger von TonArt strahlen aus, dass sie gerne singen, und die Niederländer finde ich interessant, weil sie russisch singen, sie haben tolle Männerstimmen.“ Zuletzt sangen beide Chöre gemeinsam den Gruß „Mnogaja Leta“, was „Auf viele Jahre“ bedeutet. Das Publikum stimmte mit ein. „Da merkte man, dass da Menschen sind, die gerne singen, und das verbindet“, sagte John Wismeier.

veröffentlicht am 26.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:21 Uhr

Der „Overijssels Byzantijns Mannenkoor“ aus den Niederlanden ließ Lieder russischen Ursprungs erklingen.


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