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"Weihnachtswunschbaum" bei der Volksbank: Geschenke für bedürftige Kinder

Silvesterinitiative hilft mit Sternen: "Zu Weihnachten wünsch' ich mir..."

Rinteln (crs). Eine Babypuppe, ein knallrotes Feuerwehrauto oder eine kleine Kiste bunter Lego-Steine: Weihnachtswünsche von Kindern, deren Eltern sich diese zusätzlichen Ausgaben nicht leisten können, will die Rintelner Silvesterinitiative in diesem Jahr erfüllen. Und hofft dabei auf die tatkräftige Unterstützung von Bürgern und Geschäftswelt: Mit der erstmals veranstalteten "Weihnachtswunsch- baum"-Aktion kann jeder Rintelner einen kleinen Wunsch eines bedürftigen Kindes erfüllen - und so für strahlende Augen am Heiligabend sorgen.

veröffentlicht am 08.11.2008 um 00:00 Uhr

Der "Weihnachtswunschbaum" wird am 28. November in der Schalterhalle der Volksbank aufgestellt. Ein Baum, an dem viele, viele Pappsterne hängen werden - und jeder von ihnen steht für den Weihnachtswunsch eines Kindes. Gemeinsam mit der Diakonie, den Kirchen und Behörden hat die Silvesterinitiative Wunschzettel an bedürftige Familien ausgegeben. "Das sind Eltern, die sich zusätzliche Ausgaben auch zu Weihnachten schlicht nicht leisten können", betont Annemarie Gesche von der Silvesterinitiative die Bedürftigkeit der zu Beschenkenden - Hartz-IV-Empfänger sind darunter, aber auch Geringverdiener, die mit ihrem Einkommen nur knapp unter der Bezugsgrenze liegen. Es soll sich dabei um einen maßvollen Wunsch handeln, betont Annemarie Gesche. 40 Euro sind als Obergrenze festgelegt worden, viele Wünsche seien sicher noch günstiger, glaubt die Initiatorin: "Wer aber zusätzlich noch eine Tüte Gummibärchen oder eine Tafel Schokolade in das Päckchen tun möchte, ist dazu natürlich herzlich eingeladen!" Denn darin liegt der besondere Charme der Aktion: Die Spender suchen sich am Wunschbaum in der Volksbank bis zum 17. Dezember selber den Stern eines Kindes und damit dessen Wunsch aus, kaufen das Geschenk selber und verpacken es auch schon - fix und fertig für Weihnachten. "So haben die Schenker einen besonderen Bezug zum Beschenkten", freut sich Annemarie Gesche. Und am 18. Dezember gibt es dann die vorgezogene Bescherung der Silvesterinitiative. Und wenn ein Stern am Baum hängen bleibt? "Dann kümmern wir uns um die letzten Sterne", verspricht Annemarie Gesche. "Kein Kind soll leer ausgehen."



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