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Aufsteiger TSV Eintracht Exten beim torhungrigen FC Springe

Sieker baut auf Konterfußball

Bezirksliga (jö). Der TSV Exten lebt derzeit von Substanz, denn gegen die Schwergewichte der Bezirksliga ist offensichtlich nicht viel zu holen. Beim 0:8 in Tündern wurde dem Aufsteiger eine Lehrstunde verabreicht.

veröffentlicht am 05.10.2006 um 00:00 Uhr

"Große Vorwürfe kann ich meiner Mannschaft eigentlich nicht machen", sagt Trainer Wilhelm Sieker, "Tündern war zu stark für uns." Exten hat am Sonnabend beim FC Springe eineähnlich schwere Aufgabe. Der Tabellenvierte ist zwar spielerisch nicht ganz so stark wie Tündern, aber ähnlich torhungrig. Michael Wehmann erzielte in den bisherigen acht Spielen 15 Tore - Rekord im Fußballbezirk Hannover. Auch Marc Helbig traf schon sechs Mal. Springe spielt kraftvollen Offensivfußball und stellt den zweitbesten Angriff der Staffel. Auch Rinteln hatte am Deister nichts zu bestellen. Wilhelm Siekers Rezept: "Das Spiel so lange wie möglich offen halten und dann auf Kontermöglichkeiten hoffen." Allerdings wurden seine Hinhaltepläne zuletzt durch frühe Gegentore durchkreuzt. Auffällig oft geriet Exten gegen Rinteln, Eimbeckhausen und Tündern schon nach wenigen Minuten in Rückstand. "Zu Beginn fehlt uns offensichtlich nochdie volle Konzentration", stellt Wilhelm Sieker fest. Dass seine Mannschaft in Tündern Personalprobleme hatte, ließ der Trainer nur bedingt als Begründung für den Untergang gelten. Matthias und Martin Appel fehlten. Ihr Einsatz ist auch in Springe fraglich. Wieder mit dabei sind aber Nicolas Girardi und Alexander Schwabauer.

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