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Leser "völlig erschüttert" über Zustand des alten Heimatmuseums

"Sieht sich niemand in der Pflicht?"

Rinteln (ur). "Eine Wertschätzung des Bürgers" sieht Dr. Susanne Graf im Bau des lange geforderten Radwegs in Todenmann - und möchte gern wissen, "wie viel das denn so in etwa für die Stadt Rinteln kosten wird". Das weiß Bauamtsleiter Reinhold Koch ganz genau: "Angesetzt ist für die Gesamtmaßnahme zwischen Andeplatz und Helene-Brehm-Weg aus städtischen Mitteln der Betrag von 389 155 Euro und 5 Cent!", hat die sehr präzise Vorauskalkulation ergeben. Außerdem ist bei diesem Kostenansatz auch der zweite Bauabschnitt berücksichtigt, vom Bahnübergang bis zum Andeplatz - wobei hier noch abgewartet werden muss, wie der Radweg in den Kreisel zur Anbindung des geplanten Einkaufszentrums integriert werden kann. "Undwenn die Verbindung dann später bis hinein nach Nordrhein-Westfalen fortgeführt wird, haben wir da wirklich etwas erreicht."

veröffentlicht am 26.09.2007 um 00:00 Uhr

Ulrich Requardt von den "Weserspatzen" weist darauf hin, dass der Vorverkauf für die "Klingende Bergweihnacht" am 8. Dezember bereits gut angelaufen ist. "Das liegt zum einen wohl daran, dass unser letztes großes Konzert im Brückentorsaal so toll über die Bühne ging. Außerdem ist Stargast Ireen Sheer in Rinteln besonders beliebt, und dazu kommt auch noch, dass die Weserspatzen mit dem Duo Vincent und Fernando echte Hitparadenstürmer zu Gast haben, die derzeit häufig im Fernsehen zu sehen sind - und deswegen wollen die Leute diese aktuellen Stars gern auch mal live erleben!" Sein Tipp: Nicht länger warten, sondern jetzt die Karten bei der Schaumburger Zeitung lösen: "Mehr als die Hälfte sind jetzt schon verkauft", weiß Requardt. Nach eigener Aussage "völlig erschüttert" zeigt sich Peter Hess über den aktuellen Zustand des alten Heimatmuseums am Kirchplatz. "Ich bin seit 1985 jedes Jahr für eine Woche bei Bekannten im Raum Rinteln, aber so heruntergekommen habe ich dieses Kleinod der Fachwerkarchitektur noch nie gesehen. Sieht sich da niemand mehr in der Verpflichtung? Vor wenigen Jahren wurde das Haus doch noch in der ,Welt' als Immobilie der Woche angepriesen!" Ähnlich beklagenswert sei auch der Zustand des "Hauses an der Weserbrücke", das man offensichtlich systematisch verkommen lasse: "Muss eine Stadt so etwas wirklich dauerhaft dulden?" Um Fördermitglieder für das Deutsche Rote Kreuz werben in diesen Wochen Udo Stelzer und Ralf Herrmann von der DRK-Service GmbH aus Berlin. Irmtraut Exner vom DRK-Ortsverband hat inzwischen die Erfahrung gemacht, dass bei früheren Aktionen "durch das Auftreten einiger Werber viel Porzellan zerschlagen wurde". Sie weist deshalb darauf hin, das die jetzt im Einsatz befindlichen Mitarbeiter nicht nur in Rotkreuz-Kleidung auftreten, sondern auch noch über einen offiziellen Ausweis des Deutschen Roten Kreuzes legitimiertsind. Bei Rückfragen können dazu Informationen bei ihr unter der Rufnummer (05751) 6436 oder auch beim Vorsitzenden Mathias Voges unter (0170) 2802308 eingeholt werden. Sorgen macht sich Gerd Kopanski vom Hallenbad Rintelnüber die leider zunehmende Tendenz, dass die Zahl der Schwimmer bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren wieder zurückgeht. Und erinnert deshalb daran, dass in Rinteln wieder Schwimmkurse für Kinder ab fünf Jahren durchgeführt werden: "Wer diese Fähigkeit als Kind erlernt, kann darauf ein Leben lang zurückgreifen. Für Erwachsene ist der späte Zugang zum Schwimmen doch wesentlich schwerer..." Nähere Informationen dazu gibt es unter der Rufnummer (05751) 2377.



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