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Kirchliche Jahreslosung prägt Neujahrsempfang in der Nikolaikirche

"Siehe, ich will ein Neues schaffen!" Neujahrsempfang mit Blick nach vorn

Rinteln (ur). Auch in diesem Jahr war dem Neujahrsempfang der ev.-lutherischen Kirchengemeinden im Raum Rinteln ein Abendmahlsgottesdienst im festlichen musikalischen Rahmen vorangestellt, bei dem die neue Nikolai-Pastorin Astrid Bunselmeyer die Predigt hielt.

veröffentlicht am 22.01.2007 um 00:00 Uhr

Ihren zentralen Gedanken vom lebendigen Wasser des Glaubens griff auch Harald Scheibe vom Kirchenvorstand in seinen Begrüßungsworten auf, in denen er ausdrücklich auch die Zusammenarbeit mit der "Kirchenkreis-Verwaltung im fernen Wunstorf" hervorhob und die einschneidenden personellen Entwicklungen des vergangenen Jahres Revue passieren ließ, in dessen Verlauf sich der Zusammenhalt der Gemeinde durch die verstärkten Anforderungen an die ehrenamtlichen Kräfte besonders bewährt habe. Für die Johannisgemeinde und die Kapellengemeinde in Todenmann wagten Elke Gohr und Heide-Lore Miesener einen Blick nach vorn auf das Neue Jahr und fanden in der Jahreslosung aus Jesaja 43 ihren Anknüpfungspunkt: "Siehe, ich will ein Neues schaffen. Jetzt wächst es auf, erkennt Ihr's denn nicht?" Pastorin Bunselmeyer gab ihrer Freude Ausdruck für die offene Aufnahme, die sie in der Gemeinde gefunden habe und mit Enthusiasmus fasste Kantor Wolfgang Westphal die zentralen Ereignisse im kirchenmusikalischen Bereich zusammen und dankte allen, die dazu beigetragen haben, den Stellenwert der Musik an St. Nikolai weiter zu entwickeln. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz hob als positiv hervor, dass trotz der Belastungen durch personelle Wechsel und Neuberufungen in der Gemeinde die gute Zusammenarbeit in Diakonie und Kindergartenbereich mit der Stadt fortgesetzt worden sei: Zuversichtlich kündigte er schon mal an, dass es im neuen Jahr gelingen werde, Rinteln in die neue Pilgerbewegung auf den Spuren alter Pilgerwege einzubeziehen. Ortsbürgermeister Ulrich Goebel überbrachte die Grüße des Ortsrats und zeigte sich zuversichtlich, dass die Herausforderungen im Jahre 2007 gemeinsam gemeistert werden - eine Zuversicht, die auch Karin Diekmann vom Kinderschutzbund für die Entwicklung der Partnerschaft "zum Wohle der kleinen Menschen" hegt. Superintendent Andreas Kühne-Glaser ging in seiner kurzen Ansprache davon aus, dass sich die Neuordnung der Kirchensprengel nicht negativ auf die Entwicklung in den Gemeinden auswirkt, erinnerte an die Notwendigkeit einer übergemeindlichen Seelsorge auch für die Pastoren und hob die wachsende Bedeutung des Kirchenkreistages als Parlament mit großer Verantwortung in der Diskussion um die inhaltliche und finanzielle Zukunft der Kirche hervor und sah auch darin eine Konkretisierung der Jahreslosung: "Und ich bin sehr sicher, dass wir in diesem Jahr die Pfarrstelle in Johannis wieder besetzen können!" Ein besonders Anliegen ist es ihm, in diesem Jahr eine kirchliche Veranstaltung für alle zu organisieren, die ihren gesellschaftlichen Auftrag im Rettungswesen haben - von Polizei und Feuerwehr bis hin zu Initiativen und Verbänden. "Ansonsten bitte ich darum, auf uns Neue im Amt zuzugehen!" Gelegenheit dazu bestand bei Sekt und Saft in vielen anschließenden Gesprächen, mit denen der kirchliche Neujahrsempfang ausklang.



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