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SG Hohnhorst-Haste empfängt den TSV Barsinghausen zum Nachbarschaftsduell

Siegesmund setzt auf eine Mannschaft und nicht auf einen "Häuptling"

Handball (hga). Zu einem Nachbarschaftsderby zweier sich gut kennender Mannschaften empfängt die SG Hohnhorst-Haste in der Oberliga den TSV Barsinghausen. Die Gäste legten mit 7:1-Punkten einen hervorragenden Saisonstart hin und sind trotz des Derbycharakters favorisiert. Auf der anderen Seite startete die SG mit 4:4-Punkten.

veröffentlicht am 30.09.2006 um 00:00 Uhr

Tim Kirchmann (r.) geht mit der SG Hohnhorst-Haste als Außenseit

Am vergangenen Wochenendeüberzeugten die Gäste beim 35:25 über die HSG Northeim mit "fast perfektem Handball", wie TSV-Coach Stefan Wyss meinte. Die SG hingegen schaffte eine gute Vorstellung bei der 29:32-Niederlage nur 25 Minuten lang. Dann regierte Hektik, auf der Bank als auch auf dem Parkett. Bis zu einem Vorsprungvon drei Toren zeigte die Mannschaft eine geschlossene Leistung, anschließend versuchten einige Spieler, das Spiel allein zu entscheiden mit bekanntem Ausgang. Beim Spiel gegen den TSV Barsinghausen wird die mannschaftliche Geschlossenheitüber Sieg oder Niederlage entscheiden. Gegen eine Mannschaft mit Spielern wie Paul Schirmer, Sebastian Reichardt und Cordt Ziemer ist Egoismus ein sicherer Weg zur zweiten Heimpleite in Folge. "Auf Grund ihrer spielerischen Stärke ist der TSV Favorit", erklärt SG-Coach Marc Siegesmund. Auf spielerischem und kämpferischem Gebiet ist die SG durchaus in der Lage, den Gästen die erste Saisonniederlage beizubringen. Die Stärken der Mannschaft kommen aber nur zum Tragen, wenn sie an die ersten 25 Minuten der Partie vom vergangenen Wochenende anknüpft und die von Marc Siegesmund geforderte Konstanz zeigt. "Mit unserer Kampfkraft sind wir ganz bestimmt nicht chancenlos", stellt Siegesmund fest. Einen "Häuptling" hält Siegesmund für nicht nötig, die Mannschaft müsse nur an ihrer Linie festhalten, so Siegesmund am vergangenen Wochenende. Diese Haltung beinhaltet einen großen Vertrauensvorschuss in die Fähigkeit seiner Spieler, eine Mannschaft im Sinne des Wortes zu bilden. "Voraussetzung für einen Sieg ist, dass es unserer Abwehr gelingt, ihren Rückraum entscheidend zu stören", blickt Siegesmund voraus. Es ist wieder Zeit für einen Heimsieg, auch in Hinsicht auf das dritte Heimspiel nur eine Woche später im HVN-Pokal gegen den MTV Obernkirchen. Mit einer guten Leistung ist es nicht schwierig, die Zuschauer zum Wiederkommen zu animieren. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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